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Sport-Welt Waspo 98 dreht mächtig auf
Sport Sport-Welt Waspo 98 dreht mächtig auf
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11:23 07.12.2015
Von Jörg Grußendorf
„Wir haben alles gezeigt, was guten Wasserball ausmacht“: Waspos Marin Ban beim Torwurf gegen Duisburg – der 29-Jährige traf zweimal. Quelle: Florian Petrow
Hannover

„Das war ein Erdrutschsieg“, sagte Seehafer. „Wir haben alles gezeigt, was guten Wasserball ausmacht: Spielwitz, Tempo und Torgefahr. Es war eine Klasseleistung.“ Seine Mannschaft hatte anfangs etwas Mühe, stand aber in der Abwehr sehr sicher und spielte in der zweiten Halbzeit auch ungemein abgeklärt. „Dann haben wir auch pfiffig und clever gespielt“, sagte Seehafer, „da hatte der ASC überhaupt nichts mehr entgegenzusetzen.“

Für den Waspo-98-Coach war dieser Galaauftritt gegen Duisburg eine gelungene Generalprobe für den 16. Dezember. Dann steht im heimischen Stadionbad (Beginn ist um 20 Uhr) das Rückspiel im Europa-League-Viertelfinale gegen den ungarischen Spitzenclub Szeged an. Und da muss alles passen bei den Hannoveranern. In Szeged verloren sie nämlich mit 3:9. „Wir haben gegen Duisburg anfangs auch viermal zurückgelegen“, sagte Seehafer, „und am Ende mit neun Treffern Unterschied gewonnen. Wir wissen also, dass wir auch Spiele gegen gute Mannschaften drehen können. Warum sollen wir nicht auch die sechs Tore gegen die Ungarn aufholen?“

Nach dem Europa-Cup-Spiel beginnt dann auch für Waspo 98 die fast zweimonatige EM-Pause. Das erste Pflichtspiel 2016 steht für die Hannoveraner am 30. Januar an – dann steht die 4. DSV-Pokalrunde an. Gegner ist wieder der ASC Duisburg.
Die Tore für Waspo 98 warfen: Radovic (5), Estrany (4), Ban, Balatoni (beide 2) und Jokic.
Die White Sharks Hannover müssen derweil bis mindestens zum Februar auf ihren ersten Sieg warten – erst am 13. Februar geht es in der Bundesliga für sie weiter. Gegen Bayer Uerdingen gab es vom Ergebnis her eine neuerliche Enttäuschung: Das Team von Trainer Milan Sagat kam über ein 10:10 (1:5, 3:3, 4:1, 2:1) nicht hinaus und überwintert als Tabellenschlusslicht.

„Wir hatten einen katastrophalen Start“, sagte Sharks-Clubchef Jörg Deike, „aber dann ist unsere hochtalentierte Mannschaft von Viertel zu Viertel besser geworden und hat sehr gut gespielt. Ich hoffe, dass jetzt der Groschen bei den Jungs endlich gefallen ist und sie gemerkt haben, was sie wirklich können.“

Die White Sharks lagen bereits nach drei (!) Minuten mit 0:5 hinten (Deike: „Das erlebt man sonst nur bei Jugendmannschaften, aber nicht in der Bundesliga.“). Das Team um Nationaltorwart und Sharks-Kapitän Kevin Götz zeigte aber eine große Moral und ging im Schlussviertel sogar mit 10:9 in Führung. Aber die Uerdinger hatten noch eine Antwort darauf sparat.
Die Tore der White Sharks warfen: Struß (4), Reinhart (3), Moog (2) und Cagalinec.     

Markus Gierke ist erstmals ins internationale Rampenlicht geschwommen. Der 24-Jährige von W98 Hannover schaffte bei den Kurzbahn-Europameisterschaften im isrealischen Netanya die Endlaufqualifikation über 200 Meter Schmetterling. Im Finale belegte er den 6. Platz und stellte dabei mit 1:53,41 Minuten eine neue persönliche Bestzeit auf.

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