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Sport-Welt Tödlicher Unfall bei 24-Stunden-Rennen
Sport Sport-Welt Tödlicher Unfall bei 24-Stunden-Rennen
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14:17 23.06.2013
Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist der Däne Allan Simonsen bei einem Unfall gestorben. Quelle: dpa
Le Mans

Der tragische Tod des Dänen Allan Simonsen bei den legendären 24 Stunden von Le Mans und ein weiterer tödlicher Unfall auf dem Nürburgring haben das Motorsport-Wochenende überschattet. In Le Mans starb der 34-jährige Simonsen an den Folgen seines schweren Unfalls. Es war der erste Todesfall bei dem berühmten Rennen, das in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiert, seit dem Unglück des Franzosen Sébastien Enjolras im Jahre 1997. Wenige Stunden zuvor war beim vierten Lauf der deutschen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring ein 55 Jahre alter Opel-Fahrer ums Leben gekommen. Nach dpa-Informationen hatte er einen Herzinfarkt am Steuer.

Die genaue Todesursache Simonsens ist noch unklar. In einer Mitteilung des veranstaltenden Automobile Club de l'Ouest (ACO) hieß es lediglich, der 34 Jahre alte Vater einer kleinen Tochter sei kurz nach seiner Ankunft im Streckenkrankenhaus an seinen Verletzungen gestorben. „Der ACO drückt seine tiefe Trauer und Anteilnahme aus. Wir sind in den Gedanken bei den Angehörigen und allen, die Allan Simonsen nahe gestanden haben.“

Als Führender der GT-Am-Klasse war Simonsen bei seinem siebten Start in Frankreich in der dritten Runde bei leichtem Regen in die Leitplanke gekracht. Nach Angaben anderer Rennfahrer sind die GT-Fahrzeuge an dieser Stelle mit etwa 170 Stundenkilometern unterwegs. Streckenposten hatten ihn aus seinem Aston Martin mit der Startnummer 95 geborgen. Der übertragende Sender Eurosport zeigte zunächst keine Bilder, auf der die Unfallursache zu erkennen war.

Nach dpa-Informationen war Simonsen, ein erfahrener Rennfahrer mit zwei Podiumsplätzen in Le Mans (GT2) auf die blaue Streckenmarkierung gekommen und hatte dadurch die Kontrolle über sein Auto verloren. Ein anderer Pilot war an dem Unfall demnach nicht beteiligt. Obwohl der Wagen schwer beschädigt war, hatte es zunächst keine Anzeichen für eine lebensbedrohliche Verletzung gegeben. In der Folge gab es eine Safety-Car-Phase, die fast eine Stunde andauerte.

Die anderen Fahrzeuge des britischen Herstellers setzten ihre Teilnahme in Le Mans fort. „Auf Wunsch der Familie von Allan Simonsen verbleiben die anderen vier Aston Martin im Rennen“, sagte David Richards, Miteigentümer und Chef des Verwaltungsrats von Aston Martin, der Nachrichtenagentur dpa. Richards hatte auch die Angehörigen informiert. Nach mehr als viereinhalb Stunden des diesjährigen Rennens lagen die drei Audi-Werksteams an der Spitze der Gesamtwertung. Die beiden Toyota Prototypen folgten auf den Plätzen vier und fünf.

Simonsen ist in dem seit 1923 ausgetragenen Klassiker der 117. Tote. Zuletzt war 1997 der Franzose Enjolras in der Qualifikation für das Rennen ums Leben gekommen. Der schlimmste Unfall bei der traditionsreichen Veranstaltung hatte sich 1955 ereignet, als der Franzose Pierre Levegh nach einer Kollision mit seinem Mercedes auf die Zuschauertribüne geflogen war. Levegh und 83 Zuschauer kamen bei dem Unglück ums Leben.

dpa

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