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Sport-Welt Ein Hauch von Olympischen Spielen
Sport Sport-Welt Ein Hauch von Olympischen Spielen
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00:15 07.06.2013
Mit vollem Einsatz dabei: Bei den Special Olympics messen sich Sportler mit geistiger Behinderung in sechs verschiedenen Disziplinen. Quelle: Martin Steiner
Hannover

Nach dem Vorbild der Olympischen Spiele findet im Erika-Fisch-Stadion am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg ein buntes Rahmenprogramm für die Athleten, Betreuer und Familienangehörigen statt. Höhepunkt sind außer den sportlichen Wettkämpfen die Eröffnungs- und Abschlussfeier. Die Special Olympics ist eine Sportorganisation in insgesamt

170 Ländern. Mit rund vier Millionen Athleten gehört sie zu den größten Sportbewegungen für Behinderte weltweit und versteht sich als Alltagsbewegung, die Menschen mit geistiger Behinderung die Teilnahme an Sportwettkämpfen ermöglicht. Um innerhalb der einzelnen Disziplinen vergleichbare Ergebnisse zu ermöglichen, werden die Athleten in Leistungsgruppen eingeteilt, ähnlich dem Prozedere bei den Paralympics. Die ersten drei in jedem Wettbewerb werden wie bei den Olympischen Spielen mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen geehrt. Alle weiteren Platzierten erhalten Teilnehmerschleifchen.

Zudem gibt es für Sportler mit schweren Behinderungen ein eigens konzipiertes Wettbewerbsangebot. Besonderer Programmpunkt bei den Landesspielen, die nach 2011 in Wolfsburg zum zweiten Mal in Niedersachsen stattfinden, ist das „Healthy Athletes“-Angebot. Das Gesundheitsprogramm bietet den Teilnehmern eine Rundumversorgung an, denn Menschen mit geistiger Behinderung tragen ein 40 Prozent höheres Risiko für gesundheitliche Einschränkungen.

Am Mittwochabend um 19 Uhr werden die Special Olympics vor 800 Ehrengästen und Aktiven von Schirmherr und Ministerpräsident Stephan Weil eröffnet. Die Spiele gehen bis Freitag. Der Eintritt für Zuschauer ist kostenlos.

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