Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Sport-Welt Nebel und Smog bremsen Formel 1 in Shanghai aus
Sport Sport-Welt Nebel und Smog bremsen Formel 1 in Shanghai aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:14 07.04.2017
Nebel, Regen und Smog sorgen in Shanghai für einen Trainingsabbruch. Quelle: AP
Shanghai

Wetter versus Formel 1: In Shanghai, wo am Sonntag (8 Uhr, RTL) der zweite Grand Prix der noch jungen Formel-1-Saison gestartet werden soll, sorgt eine Mischung aus Regen, Nebel und Smog für Probleme. Wegen des schlechten Wetters gab es insgesamt nur 22 Minuten Training am Freitag. Der Rettungshubschrauber hätte nicht am vorgesehenen Krankenhaus landen können.

Die Formel 1 hat eine Vorgabe von 20 Minuten – nach dem Drama um Jules Bianchi in Japan 2014, als nach Rennende kein Helikopter fliegen durfte und der Krankenwagen zu lange brauchte, werden die Verantwortlichen kein Risiko eingehen. In Shanghai liegt die Klinik, mit der die Formel 1 zusammenarbeitet, 38 Kilometer entfernt – ein Transport per Straße wäre in der vorgegebenen Zeit nicht zu schaffen.

Am Sonnabend soll das Wetter besser werden, am Sonntag drohen aber ähnliche Bedingungen wie am Freitag. Kurzfristig gab es deswegen sogar Diskussionen, das Rennen in Shanghai schon auf den Sonnabend vorzuverlegen.

Der Vorschlag war aus den Reihen der Teams gekommen, die FIA lehnte aber ab. Weil eine Verschiebung nicht einfach ist. Was passiert mit den für Sonntag verkauften Tickets? Bekommen sie Gültigkeit für Sonnabend? Dazu das Thema TV-Rechte: Die Fernsehanstalten mit ihrer straffen Programmplanung sind über Änderungen immer verärgert.

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton nutzte die freie Zeit zumindest im Sinne der Fans. Er verteilte signierte Kappen und posierte für Selfies.

Von Karin Sturm

Sebastian Vettel hat mit Ferrari den Formel-1-Auftakt in Australien gewonnen. Kann der deutsche Ferrari-Pilot aber auch weiterhin überzeugen und am Ende der Saison auch erneut Formel-1-Weltmeister werden? Eine Analyse.

07.04.2017

In der „Hölle des Nordens“: Auf den legendären Kopfsteinpflasterpassagen des Frühjahrsklassikers Paris–Roubaix werden Mensch und Maschine am Sonntag einem unbarmherzigen Test unterzogen. Die deutschen Hoffnungen lasten auf John Degenkolb und dem mit Weltmeister Peter Sagan verstärkten Team Bora-Hansgrohe.

07.04.2017

Andreas Toba wird bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro zum Helden, weil er mit einem Kreuzbandriss weiterturnt. Er bringt Deutschland dadurch zwar ins Wettkampffinale, die Verletzung plagt ihn aber immer noch.

06.04.2017