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Sport-Welt NBA-Star Nowitzki pokert um Geld und Titelchance
Sport Sport-Welt NBA-Star Nowitzki pokert um Geld und Titelchance
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13:11 01.07.2010
Dirk Nowitziki Quelle: dpa

Die NBA ist in Aufruhr - und Deutschlands bester Basketballer Dirk Nowitzki mittendrin. Seit der 32-Jährige am Mittwoch eine Option bei seinem Verein Dallas Mavericks gezogen hat und vorerst auf die Vertragserfüllung bis 2011 verzichtet, gehört er zu den 25 „Unrestricted Free Agents“, um deren Zukunft nun verhandelt wird. Die Lage ist spannend, denn niemals hatte die nordamerikanische Profi-Liga so viele Hochkaräter auf dem freien Markt - auch Superstar LeBron James (Cleveland Cavaliers) ist mit von der Partie. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagte Rod Thorn, der 69 Jahre alte Präsident der New Jersey Nets, am Mittwoch (Ortszeit).

Seit Donnerstag 6.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit dürfen Verhandlungen mit den Free Agents geführt werden. Und die Clubchefs planen schon große Rundreisen durch das Land, um James, Nowitzki und Co. zu hofieren. Der Würzburger hält sich durch den Schritt auf den freien Markt Optionen offen. Er könnte entweder auf einen besseren Vertrag bei den Mavericks hoffen - 96 Millionen Dollar für vier Jahre sind im Gespräch - oder mit einem Wechsel nach zwölf Jahren Dallas seine Chancen auf den ersten NBA-Titel erhöhen.

Das wollen die „Mavs“ unbedingt verhindern. „Wenn Dirk nicht zu Dallas zurückkommt, verändert sich alles für uns. Wir werden ihn zurückholen, es gibt keinen Plan B“, sagte Mavericks-Präsident Donnie Nelson der Onlineausgabe der „Dallas Morning News“ am Mittwochabend. Nelson war sogar schon unterwegs in den Flieger nach Deutschland, um direkt mit seinem Superstar zu sprechen. Der aber bestieg selbst eine Maschine nach Texas - was dort als positives Zeichen gesehen wird.

Nowitzki gilt als bestens informiert, was die Transferpläne der Mavericks angeht. Möglicherweise wertet er seine Unterschrift unter einen neuen, verbesserten Vertrag beim alten Arbeitgeber als wichtiges Zeichen für andere laufende Verhandlungen. Dallas befindet sich derzeit auch mit seinem zweiten Free Agent, Center Brendan Haywood, in Gesprächen.

In den ganz großen Poker um die übrigen Stars wie James, Dwyane Wade (Miami Heat), Chris Bosh (Toronto Raptors)oder Amar’e Stoudemire (Phoenix Suns) dürften die „Mavs“ aber nicht einsteigen können. Ihnen fehlt der Spielraum bei der von der NBA festgelegten Obergrenze der Mannschaftsgehälter. Der wechselwillige LeBron James, schon zweimal wertvollster Spieler der Saison aber noch ohne Meistertitel, könnte bei einem neuen Verein mit rund 96 Millionen Dollar für einen Fünfjahresvertrag rechnen. Bei den Cavaliers stünden 125 Millionen für sechs Jahre in Aussicht. Genaue Werte für die reglementierten Gehälter gibt die NBA aber erst im Juli heraus.

dpa

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