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Sport-Welt Martin Kaymer greift bei British Open nach der Krone
Sport Sport-Welt Martin Kaymer greift bei British Open nach der Krone
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22:29 17.07.2010
Martin Kaymer Quelle: dpa

An der Spitze baute der Südafrikaner Louis Oosthuizen (201) seine Führung vor dem Engländer Paul Casey (205) aus. Hinter Kaymer lauert ein Trio mit dem Schweden Henrik Stenson, Alejandro Canizares (Spanien) und dem Engländer Lee Westwood (alle 209).

Marcel Siem dagegen hat sich beim ersten Major seiner Karriere vor dem Finale am Sonntag mit 216 Schlägen auf Rang 41 aus dem Turnier so gut wie verabschiedet. Top-Favorit Tiger Woods (213) verlor den 15. Major-Titel seiner Karriere schon nach drei Runden aus den Augen. Auf Rang 17 hat der Weltranglisten-Erste im Abstand von Zählern auf den krassen Außenseiter Oosthuizen keine Chance.

„Ich werde morgen alles versuchen, um mit einer schnellen Runde die Konkurrenz unter Druck zu setzen. Allerdings darf der Rückstand nicht sieben oder acht Schläge betragen. Eine 63 könnte ich hier bei den Konditionen nicht erreichen“, meinte Kaymer nach seiner fast fehlerfreien 68er Runde. Der 25-Jährige hatte einen Tag nach seinem Pech bei der sturmverwehten 71er Runde einen starken Auftritt und schob sich bis zum frühen Samstagabend vom 14. Platz nah an die Spitze. .

Seinem Blitzstart mit zwei Birdies auf den ersten drei Löchern folgten zwei Bogeys am 9. und 13. Grün. Aber der Weltranglisten-13. ließ noch das wichtigste der insgesamt sechs Birdies am 18. Grün folgen und hat allerbeste Aussicht, am Sonntag ein Wort bei der Titelvergabe an der schottischen Ostküste mitzureden: „Wenn ich wählen dürfte, wäre ein Majorsieg hier in St. Andrews mein Traum.“

Siem (216) zahlte bei seinem Major-Debüt Lehrgeld. Nach seinem fast fehlerfreien Auftakt zu seinem 30. Geburtstag mit einer 67er Runde am Donnerstag spielte dem gerne Risiko gehenden Rheinländer der Wind am Freitag nicht in die Karten. Am Samstag fehlte ihm erneut die Konstanz. Die Folge: Der Rückfall nach seinem guten Auftakt mit Rang acht über Platz 28 auf 41.

„Ich weiß, was ich kann. Rang 30 bei einem Major hört sich auch ganz gut an. Aber ich muss sehr viel daran arbeiten, um mit denen fünf oder sechs Kollegen mithalten zu können, die mehr drauf haben als ich“, meinte Siem. „Man muss ja auch auf die Ranglistenpunkte Rücksicht nehmen. Also greife ich noch einmal an am Sonntag. Platz 15 ist immer noch drin.“

dpa

Der Spanier Albert Montanes hat sich im Duell mit seinem Landsmann Juan Carlos Ferrero als wetterfester erwiesen und steht überraschend im Endspiel des Tennisturniers in Stuttgart. Im wegen heftigen Regens zweimal für länger Zeit unterbrochenen Halbfinale bezwang Montanes den früheren Weltranglisten-Ersten am Sonnabend mit 6:3, 7:6 (8:6).

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Er zählt zu den Golf-Legenden und größten Spielerpersönlichkeiten wie Arnold Palmer oder Jack Nicklaus. Mit einem Birdie am 18. Loch hat der 60-jährige „Major Tom“ Watson den British Open in St. Andrews „Goodbye“ gesagt. Aufhören kann der Kauz aus Kansas aber nicht.

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