Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Sport-Welt LeBron James wechselt zu den Miami Heat
Sport Sport-Welt LeBron James wechselt zu den Miami Heat
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:55 10.07.2010
Alle wollten ihn, Miami bekommt ihn: Basketball-Superstar LeBron James. Quelle: afp

Das größte Geheimnis der NBA ist gelüftet, das neue Dream Team perfekt: Basketball-Superstar LeBron James wechselt von den Cleveland Cavaliers zu den Miami Heat - und bildet in Florida zusammen mit Dwyane Wade und Chris Bosh ein neues Starensemble, das in der kommenden Saison der große Favorit auf den Titel sein wird. Dirk Nowitzki muss damit weiter auf Unterstützung bei den Dallas Mavericks warten. Der 32-Jährige, der seinen Vertrag in Texas in der vergangenen Woche um vier Jahre verlängert hatte, hatte auf James oder Wade als Partner gehofft. Immerhin banden die „Mavs“ Center Brendan Haywood für sechs weitere Jahre an den Club.

„Etwas zu gewinnen ist mein großes Ziel“, sagte James, nachdem er seine Entscheidung am Donnerstag (Ortszeit) in einer einstündigen Sondersendung im US-Sportsender ESPN verkündet hatte. In rot-weiß kariertem Hemd saß „der Auserwählte“ im TV-Studio und beendete mit einem kurzen Satz die wochenlangen Spekulationen um seine Person, die zuletzt hysterische Züge angenommen hatten: „Ich werde meine Talente nach South Beach bringen und mich den Miami Heat anschließen.“

Die Nachricht schlug in Miami und Cleveland wie eine Bombe ein, auch wenn sich der Wechsel in den vergangenen Tagen angedeutet hatte. Während in Florida begeisterte Heat-Anhänger mit Hupkonzerten durch die Stadt fuhren, herrschte in Cleveland Entsetzen. „Heute hat sich der wahre Charakter von LeBron James gezeigt. Wir haben jahrelang alles für ihn getan, und das ist der Dank“, sagte Cavaliers-Besitzer Dan Gilbert.

„Ich fühle mich persönlich betrogen“, fügte der Club-Eigentümer hinzu und warf seinem scheidenden Superstar vor, am Ende nicht mehr alles für die „Cavs“ gegeben zu haben. „Er hatte bereits in der zweiten Playoff-Runde mit uns abgeschlossen“, kritisierte Gilbert, der in einem Brief an die Fans in Cleveland trotzig und beleidigt ankündigte: „Ich garantiere persönlich, dass die Cleveland Cavaliers vorher eine Championship gewinnen werden, bevor der selbst ernannte ehemalige „King“ eine gewinnen wird. Das ist sicher.“

James zeigte zwar Verständnis dafür, dass es in Ohio nun „unterschiedliche Reaktionen geben wird“. Der zweimal zum wertvollsten Spieler der nordamerikanischen Basketball-Profiliga gewählte Superstar war jedoch der Meinung, seine Ziele in Cleveland nicht mehr erreichen zu können. „Für mich war es ein großer Reiz, wieder mit Dwyane und Chris in einem Team zu spielen“, sagte der 25- Jährige, der mit beiden 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking Gold für die USA gewonnen hatte.

Über die finanziellen Bedingungen des Mega-Deals wurde wie schon zuvor bei Bosh und Wade nichts bekannt. „Die genauen Zahlen stehen noch nicht fest. Mein Agent Leon Rose wird sich darum kümmern“, meinte James, der bei den „Cavs“ allerdings deutlich besser hätte verdienen können, angeblich rund 30 Millionen Euro mehr als anderswo.

Doch ums Finanzielle geht es dem Ausnahmespieler, der bereits vor seinem Wechsel in die NBA einen millionenschweren Ausrüstervertrag mit Nike in der Tasche hatte, nicht. „Ich glaube, dass mir diese Entscheidung die beste Möglichkeit gibt, um zu gewinnen. Und das über mehrere Jahre. Nicht einfach nur fünf Spiele in Serie. Ich will die Chance haben, Championships zu gewinnen, und ich habe das Gefühl, dass ich das jetzt kann“, sagte James.

dpa

Red Bull hat auch vor der Qualifikation zum Großen Preis von Großbritannien das Tempo vorgegeben. Der deutsche Formel-1-Pilot Sebastian Vettel fuhr am Sonnabendmittag in Silverstone die schnellste Runde.

10.07.2010

Mark Cavendish ist nach schwachem Start wieder das Maß aller Dinge in den Sprints der Tour de France. Innerhalb von 24 Stunden hat der Überflieger des Vorjahres alle Zweifel an seiner Form ausgeräumt und bei der Massenankunft in Gueugnon alle Rivalen in die Schranken gewiesen.

09.07.2010

Die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser, Olympiasiegerin im 100-Meterlauf von Peking, ist bei einer Dopingprobe positiv auf ein nicht leistungsförderndes Mittel getestet worden.

09.07.2010