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Sport-Welt Hürdensprinter Carolin Nytra holt Bronze
Sport Sport-Welt Hürdensprinter Carolin Nytra holt Bronze
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20:55 31.07.2010
Hürdensprinter Carolin Nytra (Mitte) hat Bronze geholt. Quelle: dpa

Damit erhöhte sich die die Medaillenzahl bei der EM in Barcelona auf neun. Vor vier Jahren in Göteborg gewannen die DLV-Asse zehn Medaillen, bei der WM in Berlin waren es neun. Unerreicht werden die 19 Medaillen der EM 2002 in München bleiben.

Vor den Augen von ihrem Freund und Hallen-Europameister Sebastian Bayer erfüllte sich der große Titel-Traum von von Carolin Nytra nicht. In 12,68 Sekunden wurde die 25-jährige Bremerin Dritte hinter der Türkin Nevin Yanit (12,63) und Derval O’Rourke (Irland/12,65). „Natürlich hat man mehr erwartet, aber es ist eine Medaille, von daher bin ich zufrieden“, sagte Nytra. „Vor dem Finale war ich war ich super-zuversichtlich.“

Spannend machte es Titelverteidiger Bartels. Der 32 Jahre alte WM- Dritte aus Neubrandenburg wuchtete im letzten Versuch die Eisenkugel auf 20,93 Meter und kletterte noch auf Platz drei hinter dem neuen Europameister Andrei Miknewitsch aus Weißrussland (21,01) und Olympiasieger Tomasz Majewski aus Polen (21,00). „Ich habe von hinten heraus in den Wettkampf gefunden“, sagte Bartels. „Ich bin als Fünfter der europäischen Bestenliste angereist, von daher ist es voll okay.“ David Storl (Chemnitz) wurde mit 20,57 Metern Fünfter.

Vor dem Erfolgsduo Nytra und Bartels hatten schon Verena Sailer (100 Meter), Linda Stahl (Speer) und Betty Heidler (Hammer) dreimal Gold gewonnen. Silber holten Carsten Schlangen (1500 Meter), Christina Obergföll (Speer) und Silke Spiegelburg. Bronze sicherte sich ihre Stabhochsprung-Kollegin Lisa Ryzih.

Dem DLV winkt noch ein Super-Sonntag. Diskus-Weltmeister Robert Harting zeigte in der Qualifikation, wer „Herr im Ring“ ist und greift nach Gold. Aus ist der Titel-Traum der deutschen Sprinterinnen, die im Vorlauf patzten. Nach einem Fehler beim letzten Wechsel von Anne Möllinger auf Verena Sailer verpasste die mitfavorisierte 4 x 100-Meter-Staffel der Frauen das Finale.

„Die Enttäuschung ist echt hart. Das Rennen lief super, nur zum Schluss hat es nicht geklappt“, sagte Sailer, die damit auch ihre Hoffnung auf den zweiten Titel nach ihrem Sieg über 100 Meter begraben musste. Besser machte es die Männer-Sprintstaffel, die das Finale in 38,75 Sekunden erreichte. Über 4 x 400 Meter schafften es beide deutsche Staffeln in das Medaillenrennen.

Harting erreichte dagegen ganz souverän seinen Endkampf. Der 25 Jahre alte Berliner beeindruckte seine Rivalen in der Qualifikation mit 66,93 Meter - gefordert waren lediglich 63,50. „Es läuft alles. Ich mache mir keine Sorgen“, sagte Harting, der nun im Finale der große Favorit ist. Der Champion von Berlin warf als Vorkampf-Bester exakt 1,50 Meter weiter als Olympiasieger Gerd Kanter (Estland).

Die Französin Myriam Soumare gewann den Titel im 200-Meter-Lauf in 22,32 Sekunden. Über 800 Meter setzte sich der Pole Marcin Lewandowski in 1:47,07 Sekunden durch. Einen britischen Doppel-Erfolg gab es über 400 Meter Hürden durch David Greene (48,12 Sekunden) und Rhys Williams (48,96). Den Marathon der Frauen gewann in Zivile Balciunaite erstmals eine Litauerin in 2:31:14 Stunden.

dpa

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