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Sport-Welt Hürdenläuferinnen stark - Guter Auftakt der Deutschen am Donnerstag
Sport Sport-Welt Hürdenläuferinnen stark - Guter Auftakt der Deutschen am Donnerstag
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18:02 30.07.2010
Stark im Vorlauf: Hürdenläuferin Carolin Nytra. Quelle: dpa

Hürdenläuferin Carolin Nytra wurde am Freitag bei der Leichtathletik-EM in Barcelona in 12,89 Sekunden zwar nur Vorlauf-Zweite hinter der Irin Dervan O’Rourke (12,88). Nytra (Bremen) hatte ihr Tempo aber schon vor dem Ziel abgebremst und das Halbfinale über 100 Meter Hürden sicher erreicht. „Ich habe versucht, nichts zu riskieren. Das war ein Vorlauf, da musste ich noch nicht nach links und rechts gucken“, sagte sie. Auch Nadine Hildebrand (Stuttgart) und Cindy Roleder (Leipzig) qualifizierten sich für die Semifinals am Samstag. Hildebrand (13,25) wurde in ihrem Vorlauf Dritte, Roleder (13,19) kam über die Zeitwertung weiter.

Hochspringerin Ariane Friedrich (Frankfurt) hat sich bei der Leichtathletik-EM in Barcelona ohne Mühe für das Finale qualifiziert. Die 26-Jährige übersprang am Freitag im Vorkampf 1,90 sowie die geforderten 1,92 Meter und blieb dabei genauso ohne Fehlversuch wie Weltmeisterin Blanka Vlasic aus Kroatien. Auch Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Tia Hellebaut erreichte das Finale am Sonntag. Die Belgierin, die vor einem Jahr Mutter geworden und erst im Februar wieder in den Leistungssport zurückgekehrt war, meisterte die 1,92 Meter allerdings erst im dritten Versuch.

Die Weltmeisterschafts-Zweite Jennifer Oeser hat einen starken Start in den Siebenkampf bei der Leichtathletik-EM in Barcelona hingelegt. Über die 100 Meter Hürden erzielte die 26- jährige Leverkusenerin am Freitag mit 13,37 Sekunden eine persönliche Bestleistung und die zweitschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen. Maren Schwerdtner (Hannover/13,63 Sekunden) und Claudia Rath (Frankfurt/Main/13,96) zeigten solide Läufe. Weltmeisterin Jessica Ennis (Großbritannien) bestätigte ihre Favoritenrolle mit der glänzenden Zeit von 12,95 Sekunden.

Speerwerfer Matthias de Zordo hat bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona das Finale erreicht. Der deutsche Meister aus Saarbrücken blieb am Freitag mit 82,34 Metern deutlich über der geforderten Qualifikationsweite (81,00). „Ich bin tierisch nervös gewesen. Zum Glück habe ich es im dritten Versuch geschafft, über die Norm zu werfen. Morgen kommt alles auf die Tagesform an“, sagte der 22-Jährige, der sich im Finale am Samstag steigern will: De Zordos persönliche Bestleistung steht bei 84,38 Meter.

Der deutsche Meister Steffen Uliczka hat bei der Leichtathletik-EM in Barcelona das Finale über 3000 Meter Hindernis erreicht. In 8:30,61 Minuten qualifizierte sich der Kieler am Freitag als Vorlauf-Vierter direkt für den Endkampf am Sonntag. Uliczka war zuletzt bei der Team-EM in Bergen Zweiter geworden.

Zwei deutsche Kugelstoßer kämpfen am Samstag bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona um eine Medaille. Sowohl Titelverteidiger Ralf Bartels (Neubrandenburg) als auch Youngster David Storl (Chemnitz) qualifizierten sich am Freitag für die Entscheidung. Bartels machte mit 20,37 Meter bereits im ersten Versuch alles klar. Storl, mit 20 Jahren der „Benjamin“ im deutschen EM-Team, zog wenig später mit 20,24 nach. „Mir fällt ein Riesenstein vom Herzen. Die Pflicht ist geschafft, jetzt kommt die Kür“, meinte Bartels. „Das war kein optimaler Stoß, aber für die Qualifikation okay. Jetzt werde ich noch mal trainieren, damit ich morgen noch was drauflegen kann“, sagte der Europameister von 2006, der in der Qualifikation genau einen Meter unter seiner persönlichen Bestleistung geblieben war.

Der Franzose Yohann Diniz hat die Siegesserie der russischen Geher beendet und bei der Leichtathletik-EM in Barcelona die Goldmedaille über 50 Kilometer gewonnen. Der 32 Jahre alte Titelverteidiger siegte am Freitag in der Weltjahresbestzeit von 3:40:37 Stunden vor dem Polen Grzegorz Sudol (3:42:24) und dem Russen Sergei Bakulin (3:43:26). André Höhne (Berlin) belegte nach 3:49:29 Stunden einen guten siebten Platz. Christopher Linke (Potsdam) gehörte zu den elf Startern, die den Wettkampf vorzeitig beendeten. Die russischen Geher hatten bei der WM in Berlin alle Titel geholt und in Barcelona über 20 Kilometer der Männer und Frauen gesiegt.

dpa

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