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Sport-Welt Hannovers Kinder kicken in HAZ-Fielmann-Fußballschule
Sport Sport-Welt Hannovers Kinder kicken in HAZ-Fielmann-Fußballschule
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22:35 27.04.2011
Die HAZ-Fielmann-Fußballschule ist eine der wenigen Schulen, in die alle Kinder gerne gehen – weil sich drei Tage lang alles nur um den Ball dreht. Quelle: zur Nieden

„Ihr seht spitzenmäßig aus“, begrüßte Kornelius Nolte vom Optikunternehmen Fielmann gestern die 60 glücklichen Mädchen und Jungen, die einen Platz in der HAZ-Fielmann-Fußballschule gewonnen hatten. Schließlich hatte die Trikotfarbe indirekt mit der Spitze der Bundesligatabelle zu tun: Wie Tabellenführer Borussia Dortmund in Gelb gekleidet nahmen die Nachwuchskicker das dreitägige Fußballcamp auf dem Sportplatz des Heeßeler SV in Besitz. „Ihr seid die Hauptsache, ihr sollt hier einfach nur Spaß haben“, rief HAZ-Sportchef Heiko Rehberg den Kindern zu. Einziger Haken an den gelben Trikots: Die Sonne machte morgens eine kurze Pause und Platz für ein paar kurze Frühlingsschauer. Die Kinder ließen sich davon nicht beeindrucken, das helle Outfit zeigte bei einigen Kickern aber schnell erste Spuren des aufgeweichten Bodens. „Eure Mütter können schon einmal ihre Waschmaschinen einfetten“, hatte „Schulleiter“ Thomas Joedecke deshalb bereits bei der Begrüßung geulkt.

Joedeckes zwölf Jahre Erfahrung mit Jugendfußballschulen, unter anderem mit Hannover 96, wurden in den routinierten Abläufen und dem einfühlsamen Umgang der Trainer Jan-Marius Beilke, Jörg Canisius, Niklas Rohden, Marco Moszczynski, Malte Spieß, Frank Kittel und Roman Schoppe mit den Fußballkindern deutlich. Auch Nolte, dessen Arbeitgeber Fielmann bereits zum sechsten Mal die HAZ-Fielmann-Fußballschule ermöglicht, ließ sich eine Teilnahme als Übungsleiter diesmal nicht nehmen. „Ich wollte unbedingt einmal dabei sein“, sagte er.

Doch zunächst gab es für die Mädchen und Jungen drei Tage nach Ostern eine Bescherung wie zu Weihnachten. Denn außer dem BVB-Dress spendierte der Sponsor noch einen Trainingsanzug, einen Ball und eine Trinkflasche für jeden. „Ich finde es super, dass wir so viel geschenkt bekommen haben“, sagte Ruben Korb (11), und Dorin Engelhard (11) ergänzte: „Die Sachen sind echt cool.“

So ausgestattet, waren die Kinder kaum mehr zu bremsen und erhielten auch gleich die erste Gelegenheit, sich zu beweisen. Dribbeln wie der „Kaiser“ Franz Beckenbauer oder tricksen wie Zinedine Zidane und Ronaldinho – die Gegner der 60 Fielmann-Kicker müssen sich in Zukunft auf einige neue Kabinettstückchen einstellen. „Den Zidane-Trick fand ich besonders gut“, sagte die elfjährige Marisa Reckin über die komplizierte Kombination von Finte und Drehung des früheren Weltklassespielers aus Frankreich. Und Marlon Ross (10) hatte sogar einen Trick auf Lager, den selbst Joedecke bislang noch nicht kannte: den Acker-Trick. „Wenn wir knapp führen, dann hauen wir den Ball einfach auf den Acker. Das bringt Zeit, und meistens gewinnen wir dann“, sagte Marlon.

Nach dem üppigen Nudelmahl zum Mittagessen riefen die Trainer zum Champions-League-Wettbewerb. Dabei zeigten die meisten der Dreier- und Vierermannschaften – angefeuert von einigen Müttern und Vätern, die am Spielfeldrand den ganzen Trainingstag ausharrten – mehr Elan als der FC Schalke 04 am Abend zuvor gegen Manchester United. „Das war toll, weil wir gegen alle mal gespielt haben. Mit den gemischten Altersklassen hat es auch viel Spaß gemacht“, sagte Youri Köpp (12). Sieger des Wettbewerbs wurde das Trio mit Max Kunze (6), Yannic Fredershausen (9) und Marko Grahovac (12). Selbst nach mehr als sechs Stunden mit Joedecke und seinem Trainerteam war bei einigen der Nachwuchskicker von Müdigkeit keine Spur. Mit dem Ende des ersten Trainingstages war noch längst nicht Schluss mit Fußball, und schon heute um 10 Uhr geht der Spaß für die Kinder weiter.

Uwe Kranz

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