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Sport-Welt Derby auf dem Eis
Sport Sport-Welt Derby auf dem Eis
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19:55 12.06.2013
Von Björn Franz
Umkämpft: Zur inoffiziellen Stadttmeisterschaft trafen Indians und Scorpions in den vergangenen Jahren gelegentlich aufeinander. In der nächsten Spielzeit wird es ernst. Quelle: Archiv
Hannover

Es könnte eine Premiere werden. Noch nie in ihrer Vereinsgeschichte standen sich der EC Hannover Indians und die Hannover Scorpions in einem Pflichtspiel gegenüber. Doch in der kommenden Saison werden die beiden hannoverschen Eishockeyklubs voraussichtlich in der Oberliga aufeinandertreffen. Zumindest dann, wenn die am Mittwoch verkündete Entscheidung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), die neun abtrünnigen Zweitligisten vom Spielbetrieb auszuschließen, nicht vor Gericht gekippt wird.

Mit einer kurzen Pressemitteilung erklärte der Verband das Aus für die Klubs, die sich vom Verband lösen und unter dem Dach der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) als DEL II auflaufen wollen. Dass die betroffenen Vereine dabei mit keinem Wort erwähnt wurden, passt trefflich zum irrwitzigen Bild, das das deutsche Eishockey derzeit abgibt. „Da sich nicht ausreichend Vereine fristgerecht zum 7. Juni gemeldet haben, ist in der kommenden Saison noch keine Umsetzung für eine neue 2. Liga möglich“, verkündete der DEB in seiner Pressemitteilung lediglich. Daher würden die gemeldeten Klubs, darunter auch die beiden verbandstreuen bisherigen Zweitligisten SC Rießersee und ESV Kaufbeuren, in vier regionalen Oberligen eine Qualifikationsrunde für die Zweitligasaison 2014/2015 bestreiten.

Die Oberliga, in der Scorpions und Indians in der Nordstaffel spielen würden, aus der voraussichtlich zwei Teams den Sprung in die 2. Liga schaffen, wäre damit künftig unterhalb der DEL die zweithöchste Spielklasse in Deutschland. Für die bisherigen Zweitligisten Bietigheim, Bremerhaven, Crimmitschau, Dresden, Heilbronn, Landshut, Weißwasser, Ravensburg und Rosenheim wäre in dieser Ligenstruktur kein Platz mehr. Und auch die Jugendmannschaften dieser Klubs dürften nach derzeitigem Stand nicht am Spielbetrieb teilnehmen. Während Zweitligaaufsteiger Bad Nauheim zumindest über seinen Stammverein für die Oberliga West gemeldet und dadurch die Chance auf eine Rückkehr unter das Dach des DEB hat, kündigten die übrigen Abweichler am Mittwoch bereits eine Klage gegen die Entscheidung des Verbandes an.

So werden wohl erst die kommenden Wochen darüber entscheiden, wie es im deutschen Eishockey tatsächlich weitergeht. Und in Hannover können sich die Verantwortlichen das ganz entspannt ansehen. Scorpions-Sportdirektor Marco Stichnoth sprach am Mittwoch bereits davon, dass die vom DEB beschlossene Oberliga ein „Geschenk für die Scorpions“ sei, da der Klub so in Ruhe einen Neuaufbau starten könne. Und die Indians, die mit den kanadischen Stürmern Brendan Sanders und Darcy Vaillancourt sogar schon zwei Ausländer verpflichtet haben, bereiten sich nach der Insolvenz des Profiteams ohnehin auf eine Oberligasaison vor.

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