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Sport-Welt Chancenlos gegen die Vollprofis
Sport Sport-Welt Chancenlos gegen die Vollprofis
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09:00 02.02.2015
Augen zu und durch: HSV-Spieler Hendrik Benckendorf (Mitte) wird von zwei Akteuren des HC Elbflorenz unsanft am Torwurf gehindert. Quelle: Florian Petrow
Hannover

Erwartungsgemäß war der mit Vollprofis bestückte Gegner dann doch eine Nummer zu groß: Der HSV Hannover unterlag in der 3. Handball-Liga Ost mit 27:30 (13:18) gegen den HC Elbflorenz. „Gefühlt waren die Dresdner fünf Tore besser als wir“, sagte HSV-Trainer Stephan Lux und befand, „dass wir nur auf Linksaußen Vorteile hatten, sonst waren sie auf allen Positionen stärker“. Mitte der 2. Halbzeit konnten die Gastgeber den Rückstand zwar auf zwei Tore verkürzen, dann setzten sich die Sachsen jedoch wieder ab. Der HSV verliert darüber hinaus noch einen Spieler: Kreisläufer Hendrik Edeler kehrt zur neuen Saison zum Lehrter SV zurück.

Tore für den HSV Hannover

Klages (6), Riedel (6/davon 1 Siebenmeter), Ströh (4), Benckendorf (3), Sauß, Czok, Pille (alle 2), Quedenbaum und Müller.

Trotz des 24:21 (12:10)-Erfolges der TSV Burgdorf II gegen den Vorletzten ESV Lok Pirna war Trainer Heidmar Felixson völlig unzufrieden. „Was wir in der 2. Halbzeit geboten haben, war unterirdisch“, sagte er. „Zwölf Minuten ohne Tor und 28 Fehlwürfe hätten uns fast um den Erfolg gebracht.“ Die bessere Kondition war ausschlaggebend, denn nach dem 21:21 in der 56. Minute gewann die TSV noch standesgemäß.

Tore für die TSV Burgdorf II

Hinz (5), Kastening (4/1), Yannick Dräger, Maurice Dräger, Kalafut (alle 3), Pollex, Beyer (beide 2), Semisch und Schröter.

In der Nordstaffel musste die TS Großburgwedel einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt verkraften. Die Turnerschaft hat das direkte Duell bei der HSG Varel-Friesland mit 24:28 (14:16) verloren und damit die Chancen verpasst, sich etwas Luft im Tabellenkeller zu verschaffen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zog die Heimsieben von 8:8 (15.) auf 13:8 (23.) davon, diesem Rückstand lief die TSG dann stets hinterher. Trainer Jürgen Bätjer haderte mit der mangelnden Durchschlagskraft seiner Riege: „Gegen die offensive HSG-Deckung hätten wir mit mehr Bewegung und Schnelligkeit agieren müssen.“

Tore für die TS Großburgwedel

Dunekacke (7), Stelmokas (5/3), Behnke (5), S. Kress (3), Seekamp (2), Koch und Heiny.

Die HF Springe feiern derweil einen 33:26 (20:11)-Heimsieg über die SG Achim-Baden. Den Grundstein zum Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht legten die Spieler von Trainer Sven Lakenmacher im ersten Durchgang. Mit etwas mehr Konzentration wäre sogar ein noch deutlicherer Erfolg möglich gewesen, allerdings leisteten sich die Springer in der zweiten Hälfte viele unnötige Fehler. Das wurmte den Coach. „Man muss so ein Spiel auch mal durchziehen. Wir kassieren Gegentore in Überzahl, machen einen Schritt weniger und lassen Chancen liegen. Darüber müssen wir sprechen“, sagte Lakenmacher.

Tore für die HF Springe

Pietak (10/1), Kolditz (7), Coors (6), Ossenkopp (4), Schüttemeyer, (2), Karpstein (2/1), Bosy und Kastening.

Frauen-Oberliga

Der Hannoversche SC entschied das Derby gegen Germania List mit 29:24 (10:13) für sich. Germania lag schnell mit fünf Toren in Führung. Der HSC lief diesem Rückstand lange Zeit hinterher, erst in der 45. Minute gelang der Ausgleich und kurz darauf die Führung. In der Schlussphase setzte sich die Mannschaft der Trainer Monty von der Ah und Maximilian Busch sukzessive ab - auch deswegen, weil die Anzahl der technischen Fehler beim SC Germania zunahm. „Es war das erwartet umkämpfte Derby. Am Ende war es aber ein verdienter Sieg für uns“, sagte HSC-Spartenleiter Andreas Multhaupt, der sich nicht nur über das Ergebnis freute. „Über 100 Zuschauer hat man selten in der Halle. Das war eine tolle Handballstimmung.“

Tore für den HSC

Henningsen (6), Kewitz (6/4), Schwirtz, Kupzog (je 5), Hüsing (4), Quedenbaum (2) und Klauke. Tore für Germania: Abraytis (6), Kampers (5), Stebbe (3), Bodenstedt, Möllendorf, Wend, Müller (je 2), Semden und Pröhl.

Sebastian Vollmer hat als erster deutscher Footballer den Super Bowl gewonnen. Mit den New England Patriots feierte der 30-Jährige im Finale der US-Profiliga NFL einen 28:24-Sieg über Titelverteidiger Seattle Seahawks. Die Patriots um Quarterback Tom Brady wurden beim 49. Super Bowl zum vierten Mal Meister.

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