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Sport-Welt HSV dreht am Ende mächtig auf
Sport Sport-Welt HSV dreht am Ende mächtig auf
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21:25 08.02.2015
Von Christian Purbs
Nicht zu stoppen: HSV-Spieler Lukas Quedenbaum lässt dem Gäste-Torwart Nick Weber keine Chance. Quelle: Florian Petrow
Hannover

Der HSV startete besser als zuletzt in die Partie, konnte sich aber bis zur Pause aufgrund einiger Abwehrprobleme nicht deutlich absetzen. Im zweiten Durchgang drehten die Gäste noch einmal auf. Aus dem 16:14-Halbzeitstand machte der ESV eine 17:16-Führung (35. Minute). Erst in der 48. Minute schafften es die Hannoveraner, die Begegnung wieder zu drehen und durch einen Treffer von Jannis Pille selbst in Führung zu gehen. In der Schlussphase ließ das Team aus Pirna immer mehr nach und erzielte nur noch zwei Treffer. Der HSV nutzte die Gelegenheit, setzte sich immer weiter ab und baute den Vorsprung auf sechs Tore zum 34:28-Endstand aus. „Am Ende ging Pirna die Puste aus“, sagte Spichala.

Tore für den HSV

Czok (11/2 Siebenmeter), Pille (9/2), Riedel, Quedenbaum, Sauß (je 3), Redeker, Müller (je 2), Benckendorf.

In einer am Ende dramatischen Partie trennten sich im Spitzenspiel Titelanwärter HC Elbflorenz und die TSV Burgdorf II mit 23:23 (12:10). Nach einem 9:9 in der 25. Minute fielen die Burgdorfer in den nächsten 15 Minuten auf 12:19 zurück. Doch dann trumpften die Spieler von Trainer Heidmar Felixson groß auf und glichen innerhalb von 13 Minuten zum 19:19 aus. 35 Sekunden vor Schluss erzielte Sebastian Beyer gar die 23:22-Führung für die Bundesligareserve, doch mit der Schlusssirene trafen die Gastgeber zum Ausgleich.

Tore für die TSV Burgdorf II

Tore für die TSV Burgdorf II: Hinz (5), Maurice Dräger (4), Yannick Dräger (3), Kalafut (3), Beyer, Eichelmann, Kastening (alle je 2), Steffen Schröter und Hoffmann (beide 1).

In der Nordstaffel haben die HF Springe einen 32:23 (15:8)-Heimerfolg über den OHV Aurich gefeiert. Die Deisterstädter agierten aus einer aggressiven Deckung und legten damit den Grundstein zum deutlichen Erfolg. „Wir haben von Beginn an sehr gut verteidigt und viel Tempo gemacht“, sagte Trainer Sven Lakenmacher. Sein Team hielt über die gesamte Spieldauer die Konzentration hoch und baute die Führung im zweiten Durchgang auf elf Tore aus (30:19, 55.). „Einstellung, Wille und Tempo haben gestimmt“, sagte der Coach. Gestern gab der Club bekannt, das Friedrich Kastening den beruflich stark eingebundenen HF-Manager Dennis Melching als s portlicher Leiter unterstützt.

Tore für Springe

Kolditz (8/1), Pietak (7), Coors, Karpstein (je 3), Ossenkopp, Fauteck, Deutsch, Bosy, Kastening (je 2), Schüttemeyer (1).

Die abstiegsgefährdete TS Großburgwedel hat sich beim heimstarken Stralsunder HV einen wichtigen Punkt erkämpft. Die stets ausgeglichene Partie endete mit 30:30 (18:19). Dabei wäre vor 800 Zuschauern mit etwas mehr Glück sogar ein Sieg möglich gewesen, in der Schlussphase scheiterte die Mannschaft von Trainer Jürgen Bätjer dreimal mit guten Möglichkeiten. Die Turnerschaft setzte ohne ihre etatmäßigen Innenblockspieler Andrius Stelmokas und Lennart Carstens auf eine offensive Deckung und bremste mit dieser Taktik die Kreise von Toptorjäger Aleksander Kokoszka aus. „Wir haben die Aufgabe sehr leidenschaftlich gelöst, Chris Meiser hat am Kreis ein gutes Spiel gemacht. Mit dem Punkt bin ich zufrieden“, sagte Bätjer.

Tore für Großburgwedel

Seekamp (7), Behnke (6/1), Meiser (5), S. Kress (4), Koch (3), Dunekacke, M. Kress (je 2), Heiny (1).

In der 3. Liga der Frauen gelang der HSG Hannover-Badenstedt ein überraschender 30:28 (16:14)-Heimsieg gegen den Tabellendritten HSV Marienberg. Vor 140 Zuschauern bot die HSG eine großartige Leistung und feierte damit einen kleinen Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Tore für Badenstedt

Rast (11/4), Gerber (6), Pichlmeier (4), C. Pleß, K. Pleß, Seehausen (je 3).

Auch ein Teilerfolg hat Theun Langendijk, Ko-Trainer der Hallenhockey-Männer des DTV Hannover, glücklich gemacht. Im Topspiel der Hallenhockey-Regionalliga gab es ein 7:7-Remis gegen den drittplatzierten Braunschweiger THC.

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