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Sport-Welt FC Bayern will auch beim Basketball hoch hinaus
Sport Sport-Welt FC Bayern will auch beim Basketball hoch hinaus
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18:02 23.07.2010
Ambitioniert an der Linie: Cheftrainer der Basketballprofis des FC Bayern München, Dirk Bauermann, will mit seiner Mannschaft in die erste Liga. Quelle: dpa

Dirk Nowitzki soll von dem Münchner Vorhaben begeistert gewesen sein. Hinter dem Fußball will der FC Bayern Basketball als starke Sportart etablieren. Mit Bundestrainer Dirk Bauermann als Coach an der Spitze, hochkarätigen Neuzugängen und der Unterstützung von Präsident Uli Hoeneß soll der große Wurf gelingen. Auch wenn erst einmal Zurückhaltung die Parole ist. „Es wäre fatal, wenn wir jetzt schon Ziele über das nächste Jahr hinaus formulieren würden. Es macht gar keinen Sinn, große Sprüche zu machen und nachher zu scheitern“, sagte Hoeneß am Freitag in München. Erst einmal soll ein „hoffentlich dominanter“ Aufstieg in die Bundesliga her, wie Bauermann betonte.

Seit jeher ist Hoeneß Basketball-Fan. In der Schule profitierte er auch beim Hallensport von seiner Schnelligkeit, später in seiner Zeit als Fußball-Profi in München war er oft Zuschauer bei den Korbjägern. Und für Michael Jordan & Co. stand er sogar nachts auf. Die Basketball-Begeisterung Hoeneß’ in allen Ehren: Der langjährige Erfolgs-Manager hätte dem Projekt aber keine Chance gegeben, wenn er keine Aussichten auf ein Gelingen sehen würde. Und das langfristig. „Wir wollen keinen Retortenclub aufbauen, sondern das ganze auf eine breite Basis stellen“, betonte Hoeneß.

Das ganze Umland soll begeistert werden, der Vereins-Präsident hofft auf 4000 bis 5000 Zuschauern bei den Heimspielen in der Olympia-Eissporthalle mit „Remmidemmi“. Junge deutsche Talente möchte man integrieren und vor allem guten Sport zeigen. Erst einmal ist die „Mission“ auf ein Jahr angelegt, dann wird geschaut, wie es weiter geht.

Dass Zugänge wie Nationalspieler Demond Greene gewonnen werden konnten, unterstreicht das Potenzial des Vorhabens. Und Trainer Bauermann schwärmte von den „erfolgsorientierten, starken Persönlichkeiten“ im Club und den „starken Strukturen“. International sei er bereits darauf angesprochen worden und auch Nowitzki habe sich gleich bei ihm erkundigt, berichtete Bauermann. Und in vier Jahren, so der Bundestrainer, sei Nowitzki ja nach seinem dann ausgelaufenen Vertrag in Dallas mit 36 bereit für die Bayern.

„Ganz abgelehnt hat er nicht...“, meinte Bauermann schmunzelnd. Aber alles noch Zukunftsmusik.

Erst einmal muss sich das FCB-Vorhaben aber überhaupt bewähren. Denn nur wenn der Zuschauerzuspruch und der Erfolg stimmen, kann der Startschuss für eine vielleicht größere Zukunft gegeben werden. „Kleckern statt klotzen“, lautet das Hoeneß’sche Motto. Keinesfalls auf Kosten der Kicker. „Fußball ist das zentrale Thema beim FC Bayern München. Aber wir sehen eine 100-prozentige Möglichkeit eine zweite starke Sportart zu etablieren. Das geht in Madrid bei Real und in Barcelona bei Barca.“ Warum also nicht beim FC Bayern.

dpa

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