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Sport-Welt Bundestrainer Sigurdsson vor dem Absprung
Sport Sport-Welt Bundestrainer Sigurdsson vor dem Absprung
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13:10 26.10.2016
Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Quelle: dpa
Hamburg

Der deutschen Handball-Nationalmannschaft droht ein vorzeitiges Ende der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Nach einem Bericht von „Handball Inside“ will der Isländer seinen im Sommer 2017 auslaufenden Vertrag mit dem Deutschen Handballbund (DHB) wohl nicht verlängern. Der DHB reagierte umgehend auf den Medienbericht und kündigte eine Entscheidung über Sigurdssons Zukunft noch vor der im Januar anstehenden WM 2017 an. „Wir sind in Gesprächen“, sagte Bob Hanning, Vizepräsident Leistungssport des DHB.

Ursprünglich wollte der DHB mit dem 43 Jahre alten Erfolgscoach bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio die Goldmedaille anpeilen. Sein Vertrag war daher mit Option auf eine Verlängerung eigentlich auf die Spiele in knapp vier Jahren ausgelegt. Doch nach Informationen des Fachmagazins geht das DHB-Präsidium nun von einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch den Isländer zum 30. Juni 2017 aus. Für den DHB und das Team wäre ein Abgang der Schlüsselfigur des neuen Aufschwungs ein harter Schlag.

„Dass Dagur auch wegen des Europameistertitels und der olympischen Bronzemedaille zu den begehrtesten Trainern zählt, ist keine Überraschung“, sagte Hanning und ergänzte: „Wir wissen, was wir an ihm haben - und Dagur weiß, was er am Deutschen Handballbund hat. Weiteres wird sich in den nächsten Wochen entwickeln.“ Klar ist aber auch, dass Sigurdsson in Ländern wie Katar oder bei einem internationalen Spitzenclub deutlich mehr Geld verdienen würde als beim DHB.

Sigurdsson, der im August 2014 den schwächelnden Weltmeister von 2007 übernommen hatte, rückte mit seinen anschließenden Erfolgen in den Fokus. Unter dem Taktik-Experten kehrten die Deutschen in die Weltspitze zurück: Nach dem EM-Titel im vergangenen Januar folgte im August die Bronzemedaille bei Olympia in Rio. Bei der anstehenden WM 2017 in Frankreich soll die nächste Medaille folgen.

Von Sandra Degenhardt 

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