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Sport-Welt 3814 Fans feiern Indians-Torfestival
Sport Sport-Welt 3814 Fans feiern Indians-Torfestival
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22:37 30.12.2015
Von Heiko Rehberg
Quelle: Petrow
Hannover

Letztes Spiel in der Eishockey-Oberliga für den EC Hannover Indians vor Silvester – und vor allem der Start besaß einen Knalleffekt. Nach weniger als 90 Sekunden führte der ECH am heimischen Pferdeturm gegen die Black Dragons Erfurt bereits mit 2:0. Unterm Strich stand für die Indians ein 7:0 (2:0, 2:0, 3:0)-Erfolg zu Buche, was für den Großteil der 3814 Zuschauer einen schönen Jahresabschluss bedeutete.

Schon nach 18 Sekunden hatte Frederik Gradl den Torreigen eröffnet. Als kurz darauf Dennis Arnold auf 2:0 erhöhte, nahm Erfurts Trainer Jan Vavrecka eine Auszeit. Die eigenen Spieler bereits nach weniger als eineinhalb Spielminuten aufrütteln und neu einstellen müssen – das erlebt man auch nicht alle Tage.

Im weiteren Verlauf des ersten Drittels konnten die Thüringer die Partie zumindest etwas beruhigen, nutzten aber ihrerseits auch eine doppelte Überzahl nicht. Selbst mehrere Konterchancen mit zum Teil einem Spieler weniger auf dem Eis, vor allem durch Christian Grosch und Paul Klein im zweiten Drittel, vergaben die Dragons – und damit auch die Chance, wieder zurück in die Partie zu kommen. Indians-Torhüter Boris Ackers verhinderte mehrfach einen Treffer. Zu diesem Zeitpunkt führte der ECH durch Gradl (25.) bereits mit 3:0. Die weiteren Treffer erzielten Robby Hein (48.) sowie Sebastian Lehmann, der drei Tore erzielte und damit eindrucksvoll tat, was als Topscorer sein Job ist.
Tore: 1:0 (0:18) Gradl (McGowan, Lehmann), 2:0 (1:26) Arnold (Finkel, Doroshko), 3:0 (24:54) Gradl (McGowan, Pohl), 4:0 (39:26) Lehmann (McGowan, Kraus), 5:0 (47:06) Hein (McGowan, Lehmann bei 5-4), 6:0 (57:49) Lehmann (Hein, Finkel), 7:0 (59:05) Lehmann (McGowan, Pohl).
Auch die Hannover Scorpions bescherten ihre Fans einen Kantersieg zum Jahreswechsel. Die Mannschaft von Trainer Len Soccio bezwang vor 1055 Zuschauern in der Eishalle Langenhagen die Crocodiles Hamburg mit 11:0 (3:0, 2:0, 6:0). Phil Hungerecker eröffnete das Tor-Feuerwerk in der 11. Minute. Robin Thomson (19.), Daniel Lupzig (20., 50.), Deon Jones (27.), Stefan Goller (31., 52., 54.), Hungerecker (52.), Igor Bacek (53.) und Yannik Mund (57.) erzielten die weiteren Treffer. Neuzugang Tomas Mery gelangen drei Torvorlagen.

Kurz vor dem Jahreswechsel hätte der ESC Wedemark dem Spitzenreiter der Oberliga gestern fast ein Bein gestellt. Gegen die Füchse Duisburg zeigte das Team von Trainer Dieter Reiss beim 2:5 (1:2, 1:0, 0:3) eine starke Leistung und glich durch Brett Beebe (13.) sowie Dominik Sobczak (35.) einen 0:2-Rückstand aus. Dazwischen hatte Michael Budd vor 384 Zuschauern im Mellendorfer Icehouse noch einen Penalty vergeben. Erst ein Überzahltor in der 46. Minute brachte die Gäste wieder auf Erfolgskurs, für den ESC gab es viel Applaus. hg/dh

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