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Sotschi 2014 Ein schwacher Tag für Deutschland
Sport Sotschi 2014 Ein schwacher Tag für Deutschland
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22:56 14.02.2014
Sophia Griebel vor der vierten Runde im Skeleton am Freitag. Quelle: dpa
Krasnaja Poljana/Sotschi

Darja Domratschewa hat ihr zweites Biathlon-Gold bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi gewonnen. Die 27 Jahre alte Weißrussin setzte sich am Freitag in Krasnaja Poljana nach 15 Kilometern gegen die Schweizerin Selina Gasparin durch. Bronze ging an Domratschewas Landsfrau Nadeschda Skardino. Schon am Dienstag hatte Domratschewa das Verfolgungsrennen für sich entschieden. Für die deutschen Biathletinnen endete der Klassiker wie die beiden Olympia-Rennen zuvor mit einer Enttäuschung. Beste des DSV-Quartetts war noch die 20 Jahre alte Olympia-Debütantin Laura Dahlmeier auf Rang 13.

Skeleton-Pilotinnen ohne Medaille – Huber nur auf Rang acht

Die deutschen Skeleton-Pilotinnen um Anja Huber haben die erhoffte Medaille bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi deutlich verpasst. Die Vancouver-Bronzegewinnerin Huber erreichte am Freitag nach vier Läufen nur den achten Platz und lag 2,35 Sekunden hinter der überlegenen Olympiasiegerin Elizabeth Yarnold aus Großbritannien. Silber sicherte sich die Amerikanerin Noelle Pikus-Pace vor Jelena Nikitina aus Russland. Olympia-Debütantin Sophia Griebel erreichte Rang zehn, die Ex-Weltmeisterin Marion Thees wurde nur 13. Für das deutsche Frauen-Team war es das bislang schlechteste Olympia-Resultat.

Japaner Hanyu Eiskunstlauf-Olympiasieger – Liebers Achter

Yuzuru Hanyu hat als erster japanischer Eiskunstläufer die Goldmedaille bei Olympischen Winterspielen gewonnen. Der 19-Jährige siegte am Freitag in Sotschi vor dem Kanadier Patrick Chan. Bronze ging an den Kasachen Denis Ten. Peter Liebers aus Berlin sicherte bei seiner Olympia-Premiere mit Platz acht die beste Platzierung eines Deutschen seit dem neunten Platz von Heiko Fischer bei den Spielen 1988. Nicht mehr teilnehmen wegen einer Rückenverletzung konnte der russische Olympiasieger Jewgeni Pluschenko.

Neureuther nach Unfall: Körper braucht jetzt Ruhe

Felix Neureuther hat sich bei seinen Fans für deren Anteilnahme nach einem Autounfall bedankt. Sein Körper brauche jetzt Ruhe, am Samstag gehe der nächste Flieger. Der Traum sei noch nicht ausgeträumt, schrieb der Skirennfahrer am Freitagabend in einem sozialem Netzwerk. Ein Bild zeigt den 29-Jährigen mit Batman-Kappe und einer Kühlmanschette um den Hals. Mit einem Schleudertrauma, gezerrten Bändern und geprellten Rippen hatte Neureuther seine Abreise zu den Olympischen Winterspielen nach Sotschi auf diesen Samstag verschieben müssen.

Weißrussische Ski-Freestylerin Zuper holt Olympia-Gold im Sprung

Die weißrussische Ski-Freestylerin Alla Zuper hat bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi die Goldmedaille im Sprung gewonnen. Die 34-Jährige profitierte am Freitag im Finale der besten Vier auch von den Fehlerinnen der Konkurrenz und triumphierte mit 98,01 Punkten. Die Chinesin Mengtao Xu holte Silber, Vancouver-Olympiasiegerin Lydia Lassila aus Australien sicherte sich trotz eines Sturzes Bronze. Der zweimaligen Silbermedaillengewinnerin Nina Li blieb nur der vierte Platz. Deutsche Teilnehmerinnen waren nicht am Start.

Alle vier DSV-Springer erreichen Wettkampf von der Großschanze

 Alle vier Skispringer des Deutschen Skiverbandes haben am Freitag erwartungsgemäß den olympischen Wettkampf von der Großschanze am Samstag erreicht. Bei der Qualifikation war Marinus Kraus bester DSV-Springer. Der Oberaudorfer kam mit 130 Metern auf Platz vier. Richard Freitag schaffte bei ungünstigem Wind 118,5 Meter und wurde 21. Die Qualifikation gewann der Österreicher Michael Hayböck, der 131 Meter sprang. Severin Freund und Andreas Wellinger gehörten zu den Vorqualifizierten. Freund, im Wettbewerb von der Normalschanze gestürzt, verzichtete nach seinem hervorragenden Sprung im Probedurchgang auf 135 Meter auf die Qualifikation. Wellinger schaffte 128 Meter.

Deutsche Curler schaffen ersten Sieg bei Olympia in Sotschi

Deutschlands Curler haben bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi im sechsten Spiel den ersten Sieg gefeiert. Gegen die Schweiz gewann die Mannschaft von Skip John Jahr am Freitagabend mit 8:7 und hat damit ihre Minimalchance auf den Halbfinal-Einzug gewahrt. Gegen die bislang in diesem Turnier enttäuschenden Eidgenossen, die 2010 in Vancouver noch Bronze gewonnen hatten, behielten die Hamburger erstmals im letzten End die Nerven und durften jubeln.

Kanada und Finnland mit zweiten Siegen – Selänne-Bestmarke

Nach Schweden haben auch Kanada und Finnland ihre jeweils zweiten Spiele beim olympischen Eishockey-Turnier gewonnen. Vancouver-Olympiasieger Kanada setzte sich am Freitagabend problemlos mit 6:0 (2:0, 4:0, 0:0) gegen Österreich durch. Die Finnen schlugen Norwegen mit 6:1 (3:0, 2:0, 1:1). Dabei stellte Teemu Selänne einen Rekord auf: Mit dem Treffer zum 1:0 in der 6. Minute wurde er im Alter von 43 Jahren, sieben Monaten und elf Tagen der älteste Spieler, der bei Winterspielen ein Tor erzielte. Der Stürmer, der sich im ersten Match leicht verletzt hatte, ist mit sechs Olympia-Teilnahmen bereits Rekordhalter. Putin besucht USA-Haus vor Eishockey-Duell

Bestzeit für Cathleen Martini im ersten Bob-Training

Bobpilotin Cathleen Martini ist im ersten Training auf der Olympia-Bahn im Sliding Center Sanki Bestzeit gefahren. Die Weltmeisterin von 2011 verwies am Freitag Teamkollegin Anja Schneiderheinze auf Rang zwei vor Olympiasiegerin und Weltmeisterin Kaillie Humphries aus Kanada. Sandra Kiriasis, Olympiasiegerin von 2006, kam im ersten Durchgang auf Rang sechs. Im zweiten von insgesamt sechs Trainingsläufen wurde sie Neunte. Schneiderheinze kam auf Platz sechs, Martini auf Rang acht. Die Zweierbob-Rennen der Frauen starten am Dienstag.

Schweizer Doppel-Olympiasieger Cologna verzichtet auf Staffel

Die Schweizer Langlauf-Staffel muss am Sonntag in Krasnaja Poljana ohne ihren Doppel-Olympiasieger Dario Cologna auskommen. Wie am Freitag bekanntwurde, konzentriert sich der 27-Jährige bei den Olympischen Winterspielen auf den Teamsprint am Mittwoch mit seinem Bruder Gianluca und auf die 50 Kilometer am Schlusstag. Über die 4 x 10 Kilometer gelten die Eidgenossen als Außenseiter. Cologna hatte am Freitag die 15 Kilometer klassisch und fünf Tage zuvor den Skiathlon gewonnen.

dpa

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