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Sotschi 2014 Rodler Felix Loch trägt die deutsche Fahne
Sport Sotschi 2014 Rodler Felix Loch trägt die deutsche Fahne
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13:57 22.02.2014
Der Rodler Felix Loch wird die deutsche Fahne zur Schlussfeier in Sotschi tragen. Quelle: dpa
Sotschi

Felix Loch verschlug es fast die Sprache. Nach seinen beiden Olympiasiegen in Sotschi darf der bayerische Super-Rodler bei der Schlussfeier am Sonntag jetzt auch noch die deutsche Fahne tragen. „Ich flipp aus: Ich darf bei der Abschlussfeier die Deutsche Fahne tragen! Der Wahnsinn!“, twitterte der 24-Jährige am Sonnabend.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann nannte Loch bei der Bilanzpressekonferenz des deutschen Teams eine logische Wahl. „Er hat leistungssportlich tolle Erfolge in Vancouver und hier gebracht, und er ist ein Gesicht der Spiele“, sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Loch wiederholte in den Bergen von Krasnaja Poljana seinen Olympiasieg von 2010 und holte zudem mit der deutschen Mannschaft Gold bei der olympischen Premiere der Team-Staffel.

In seinem Zimmer hing lange ein Poster mit dem Konterfei seines großen Idols Georg Hackl. Inzwischen ist Loch längst selbst eine Ikone. „Wenn Felix gesundbleibt, ist er der Mann, der alle Rekorde bricht“, prophezeite Italiens geschlagener Doppel-Olympiasieger Armin Zöggeler. 2008 wurde Loch der jüngste Weltmeister der Geschichte, 2010 der jüngste Olympiasieger - und in Sotschi krönte er sich zum ersten Doppel-Olympiasieger im Rodeln. Und Vater Norbert war als Bundestrainer mittendrin. „Er freut sich halt, wenn er dabei ist“, meinte Loch Junior, nie um einen guten Spruch verlegen.

Loch will sich nicht vergleichen mit seinem Mentor Hackl, der in seiner Karriere ebenfalls dreimal Olympia-Gold gewonnen hat. „Ihn zu übertrumpfen ist nicht mein Ziel“, kommentierte Loch nach dem Ende der Rodel-Wettkämpfe in Krasnaja Poljana. „Ich gehe meinen Weg und vergleiche mich nicht mit ihm. Er hat seine Fußstapfen hinterlassen und ich meine.“

Nur bei der Vermarktung seiner großen sportlichen Erfolge ist ihm Hackl noch um einiges voraus. Aber auch das könnte sich nach den Sotschi-Spielen ändern.

dpa

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