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Vorfreude

Mainz : Eintracht Vorfreude

Machen wir uns nichts vor: Gerade in der jetzigen Situation die Festung Mainz erobern zu wollen, ist schon ein kühnes Unterfangen. Gleichwohl hat Trainer Kovac fest vor, die Nachbarn zu ärgern. Aber gewiss nicht um jeden Preis. Er wird weiter Spieler und Formationen testen, um für das Pokalendspiel gewappnet zu sein. 

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Aufrichten

Es ist ein knappes Jahr her, da lieferten sich im Relegationsrückspiel Nürnbergs Hanno Behrens (links) und Frankfurts Marco Fabian diesen Zweikampf um den Ball. Ob sich die Eintracht bei der Partie in Mainz so ins Zeug legt, wird sich zeigen. 

Quelle: Timm Schamberger, dpa

Marburg. "Noch zweimal ärgern, dann dürfen wir uns wieder freuen", sprach zu mir in dieser Woche ein Edelfan aus dem Raum Marburg.

Selbst würde er sich gewiss eher als gemäßigten Ultra bezeichnen. Für mich ist er aber "edel", weil er nicht hirnlos krakelt und Hasstiraden auf die ganze Fußballwelt loslässt, sondern sein Team fast bedingungslos unterstützt – auch während der bevorstehenden beiden letzten Saisonauftritte.

Klar sehe man auch vieles kritisch. „Wenn die Mannschaft aber kämpft und Wille zeigt, dann stehen wir wie eine Wand hinter ihr“, beton er und berichtet: „Montags bin ich immer heiser, das war in der grandiosen Vorrunde so und ist auch jetzt so, wo es nicht so gut läuft.“

Eins weiß er jetzt schon: „Nach dem Pokalfinale krieg ich mindestens eine Woche lang keine Stimme raus.“ Wollen wir hoffen, dass er heiser wird, weil er spätestens nach dem Elfmeterschießen pausenlos singt „Oh wie ist das schön ...“

Und was die Partie in Mainz betrifft: Hoffentlich verletzt sich kein weiterer Adler. Am 27. Mai brauchen wir jeden Mann! 

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