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Meine Eintracht VfB-Allergie
Sport Meine Eintracht VfB-Allergie
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22:30 20.03.2015
Sie wollen auch beim VfB Stuttgart wieder jubeln (von links): Nelson Valdez, Lucas Piazon, Haris Seferovic und Makoto Hasebe. Quelle: Arne Dedert / dpa
Marburg

Die Eintracht spielt gegen den Tabellenletzten und muss zudem auswärts antreten. Nimmt man die Statistik als Grundlage für einen Tipp, dann bleibt nur noch die Frage, wie schlimm die Adlerträger in Stuttgart unter die Räder geraten werden. Der klare Sieg gegen die erschreckend schwachen Paderborner vermag nicht darüber hinwegtäuschen, dass es den Gästen schon in der ersten Minute gelang, mit Leichtigkeit die Frankfurter Abwehr auszuspielen, Trapp rettete in höchster Not. Bis zum 1:0, also fast eine halbe Stunde lang, wirkte die Eintracht recht hilflos gegen die früh attackierenden Ostwestfalen. Aber es gab auch Lichtblicke: Die Mannschaft ist 90 Minuten lang gerannt und hat gekämpft. Wenn das am Samstag endlich auch wieder auswärts gelingt, dann ist am Neckar 'was zu holen. Respekt übrigens an allen Fans, die mit zum VfB reisen. Ich hingegen habe eine Schwaben-Allergie, seit den 1980er-Jahren viele unattraktive Spiele gegen Stuttgart live miterlebt und bekomme einen Ausschlag, wenn ich nur an den VfB denke. Gleichwohl werde ich mir die Partie über die volle Distanz im Fernsehen anschauen – und sämtliche Daumen drücken. 

Hartmut Berge