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Tschüss Armin

Eintracht : Ingolstadt Tschüss Armin

Der Begriff Schicksalsspiel wird zuweilen überstrapaziert. Aber für die Samstagspartie der Eintracht gegen Ingolstadt trifft er zu. Sollten die Adlerträger verlieren, dann muss Trainer Armin Veh gewiss die Koffer packen.

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Noch gibt Armin Veh bei der Frankfurter Eintracht am Spielfeldrand den Ton an.

Quelle: Guido Kirchner/dpa

Marburg. Armin Veh wird Eintracht Frankfurt als Trainer verlassen, frühestens nach dem Spiel gegen Ingolstadt, spätestens am Ende der Saison.
Ingolstadt wird für sein Auswärtsspiel in Frankfurt am Samstag von vielen als Favorit gehandelt. Wen wundert‘s.

Der Aufsteiger ist taktisch besser geschult als die Adlerträger. Die meisten Schützlinge von Trainer Ralph Hasenhüttl können am Ball weniger als ihre Pendants im Adler-Kader. Aber sie tun das, was sie können und was ihnen der Trainer eingeimpft hat, mit großer Präzision und Disziplin. Beneidenswert!

Krisen meistert man am besten, indem man ihnen zuvorkommt. Veh hat seine Mannschaft schlecht geschult, in Zeiten, in denen es noch möglich war, zu wenig Spieler eingesetzt, zu wenig ausprobiert und einstudiert. Ein Sieg gegen Ingolstadt wäre wichtig, erhöht aber das Risiko, dass Veh vorläufig bleibt und unter ihm der Abstieg besiegelt wird.

Verantwortlich für die gegenwärtige Krise und schlechte Stimmung unter den Anhängern sind ursächlich die Entscheidungsträger in Vorstand und Aufsichtsrat der SGE. Sie hätten wissen müssen, welches Risiko sie mit der „Rückholaktion Armin Veh“ eingehen.

von Hartmut Berge

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