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Trainerwechsel

Hamburg - Eintracht Trainerwechsel

Nicht die vielen Top-Spiele im Februar waren wichtig, im März werden die Weichen für die sportliche Zukunft der Eintracht gestellt. Im günstigsten Fall können sich die Frankfurter entscheidend von den Abstiegsrängen entfernen. Im schlimmsten Fall, etwa einer Niederlagenserie, ist sogar eine vorzeitige Trennung von Trainer Veh denkbar. Der ist ohnehin auf der Suche nach einem Club, in dem seinen Visionen keine Grenzen gesetzt sind.  

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Der Frankfurter Jan Rosenthal (links), in dieser Szene im Zweikampf mit dem Augsburger Ragnar Klavan, kommt langsam in Fahrt. Im Abstiegskampf hat er noch reichlich Gelegenheit, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. 

Quelle: Fredrik Von Erichsen / dpa

Marburg. Endlich mal ein Sieg in letzter Minute. Das haben wir Fans verdient, und die Mannschaft erst recht! Angesichts der immer noch angespannten Tabellensituation waren die eingefleischten Eintracht-Anhänger nach dem Sieg gegen Stuttgart eigentlich schon mit der bevorstehenden Partie in Hamburg beschäftigt, als am Montag die Bombe platzte. Veh geht zum Saisonende! Mal ehrlich: War das so überraschend? Er wollte nicht wieder „herumeiern“, hat er aber getan, von Beginn an. Eigentlich wollte er nie wieder in der zweiten Liga trainieren, vor einem Jahr insgeheim zu Schalke, ging aber nicht. Und jetzt: Hätte die Eintracht sechs Punkte mehr auf dem Konto, wäre noch im Pokal und in der Europa League, dann wäre er vielleicht doch noch gnädig und würde verlängern. Veh will in seiner Karriere noch einen Punch landen, wird er aber nicht! Weil er weder Bayern noch Dortmund, Leverkusen oder Wolfsburg trainieren wird. Und in Schalke sitzt Keller nach wie vor fest im Sattel. Veh war ein Glücksfall für die Eintracht. Er hat gute Aufbauarbeit geleistet. Aber bis auf die Erfolge in der Europa League und passable Auftritte im Pokal ist in dieser Saison keine große Weiterentwicklung der Mannschaft zu erkennen. Am Sonntag trifft Veh auf einen, der von Schalke gefeuert wurde, die Euros seiner Abfindung zählte und deutlich machte, er wolle eine Mannschaft trainieren, die Ambitionen auf die Champions League habe: Mirco Slomka.

Liebe Trainer:  Bundesliga ist angesagt, nicht Öl-Liga! An die Adlerträger auf dem Platz kann man nur appellieren: Spielt am Sonntag für die Eintracht!

von Hartmut Berge 

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