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Trainerschelte

Eintracht : Hannover Trainerschelte

Wie weit ist es gekommen? Jetzt muss man als Eintrachtfan schon auf Niederlagen von Traditionsmannschaften wie Hamburg und Stuttgart hoffen, damit die SGE nicht in erhöhte Abstiegsgefahr gerät. Die Rückkehr von Schwegler soll die Personalnot im defensiven Mittelfeld mildern. Ob er wirklich helfen kann?     

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Marc Stendara ist seit seiner schweren Verletzung seit vielen Wochen im Training und hinterlässt dort dem Vernehmen nach einen guten Eindruck. Gleichwohl schenkt im Armin Veh kein Vertrauen. 

Quelle: dpa

Marburg. Eigentlich wollte ich zur Niederlage auf Schalke nichts mehr sagen. Wenn man aber aus den Fehlern nicht lernt, dann wird die Eintracht heute das Spiel gegen Hannover verlieren. In der ersten Halbzeit gegen den Champions-League-Anwärter haben die Adlerträger ja noch recht ordentlich ausgesehen – sie waren in erster Linie darauf aus, keine Tore zu kassieren. Aber nach vorne ging kaum etwas. Die zweite Halbzeit war von Beginn eine Katastrophe. Meier im Mittelfeld mit defensiven Aufgaben zu betrauen, war eine lustige Idee, hat aber nicht funktioniert. Der Trainer reagierte erst, als die Eintracht eigentlich schon 0:3 zurückliegen musste, so überlegen war Schalke. Warum andere Mannschaften zurzeit jede Menge junge Leute zum Zug kommen lassen, aber bei der Eintracht ein hochtalentierter Spielmacher wie Stendera auf der Bank versauert, verwundert den geneigten Eintracht-Fan. Wenn man aber die Arbeitsweise des von vielen als "unantastbar" eingestuften Frankfurter Trainers verfolgt, dann stellt man fest, dass er nur fertige Spieler haben will. Junge Leute ein- und aufbauen, das ist nicht sein Ding. Fakt ist: Wenn die Eintracht mit der gleichen Formation im Mittelfeld aufläuft wie am vergangenen Freitag, gibt's gegen "96" eine auf die Mütze – wie gegen Freiburg. Da kann man nur hoffen – die HSV-Fans mögen mir verzeihen -, dass Hamburg gegen Wolfsburg verliert. Sonst wird am Riederwald weiter gezittert.

von Hartmut Berge

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