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Meine Eintracht Teurer Spaß
Sport Meine Eintracht Teurer Spaß
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00:17 24.09.2016
 Marco Fabian galt lange Zeit als Fehleinkauf. Inzwischen mausert sich der Mexikaner zur tragenden Säule im Offensivspiel der Eintracht. Quelle: Timm Schamberger/dpa
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Marburg

Die nächste Saison werde ein teurer Spaß für alle eingefleischten Eintrachtfans, kündigte mir ein Fußballfreund nach dem Sieg am Dienstag in Ingolstadt an. Er erinnerte an die kostspieligen Reisen beim jüngsten Auftritt der Frankfurter in der Europa League.

Meinem Kumpel geht es derzeit wie vielen Anhängern der Diva vom Main: Beim Blick auf die Tabelle heben sie ab. Da kann man nur hoffen, dass die Mannschaft am Boden bleibt und sich die mahnenden Worte von Trainer Kovac zu Herzen nimmt.

Mit Blick auf die Partie gegen Hertha wird die schlechte Erinnerung an das Spiel gegen die Hauptstädter im März wieder wach. 0:2 endete die Partie in Berlin, die Eintracht rutschte auf einen Abstiegsplatz. Das große Zittern begann. Und nicht vergessen: Nach vier Spieltagen in der vergangenen Saison stand die Eintracht – wie jetzt – auch auf dem vierten Tabellenplatz, allerdings mit zwei Punkten weniger.

Zugegeben: Das neu formierte Team wirkt wesentlich stabiler als der Hühnerhaufen unter Ex-Trainer Veh, und es spielt mit Verstand.

Also gibt es doch gute Gründe, euphorisch zu sein. Fangen wir schon mal an, für die nächste Saison zu sparen.

von Hartmut Berge

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