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Eintracht : Darmstadt Stillschweigen

Nach dem Sieg auf Schalke will die Eintracht am Sonntag mit breiter Brust gegen Darmstadt auflaufen. Alles andere als ein Sieg sei indiskutabel, sagen viele Frankfurt-Fans. Aber man sollte die Lilien nicht unterschätzen. Welche Energien ein "totgesagtes" Team entwickeln kann, haben die Anhänger der SGE ja vor einem Jahr bei ihrer eigenen Mannschaft gesehen.

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Ein Punkt reicht

Hasebe (links), hier in einer Szene aus dem Wolfsburg-Spiel zu sehen, könne gegen Damstadt wieder als Secher auflaufen.

Quelle: Peter Steffen / dpa

Marburg. Nein, das „E-Wort“ nehmen wir nicht in den Mund. Aber spätestens am Sonntagabend, wenn die Darmstädter weinend den Stadtwald verlassen haben, reden wir drüber.
Denn es ist gut möglich, dass die Eintracht-Fans ab Spätsommer einen Reisepass benötigen, um Auswärtsspiele ihrer geliebten Adlerträger besuchen zu können.

Es gibt nicht wenige SGE-Anhänger, die behaupten, es sei leichter einen solchen Pass zu beantragen als zurzeit die Lilien zu bezwingen. Von den Kölnern zu Hause deklassiert, werden die 98er am Sonntag in Frankfurt mauern, sind sich die Skeptiker sicher.

Dass sich die Ex-Eintrachtler Heller, Rosenthal und Stroh-Engel gegen ihren früheren Club ein Bein ausreißen werden, steht außer Frage. Bei Neuzugang Sam könnte es ähnlich laufen. Den hatte die Eintracht damals nicht verpflichtet, weil er durch den Medizincheck fiel.

Der andere Neue, Altintop, will beweisen, dass er noch nicht in Altersteilzeit gehen möchte. Alles Argumente für einen engagierten Auftritt der Gäste. Da hilft nur eins: Die Adler müssen die Krallen zeigen und drei Punkte einfahren. Dann reden wir weiter.

von Hartmut Berge

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