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Starlos gut

Wolfsburg - Eintracht Starlos gut

Rode, Schwegler und Meier fehlen, aber die Eintracht spielt erfolgreichen und durchaus ansehnlichen Fußball. Sollte die "Englische Woche" mit einem Sieg enden, dann kann die Eintracht ihre Planungen langsam aber sicher auf die erste Liga konzentrieren.   

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Im Gegensatz zu Schwegler, der unter anderem an einer Grippe laboriert, wird der angeschlagene Alexander Meier (rechst) in Wolfsburg zumindest auf der Auswechselbank Platz nehmen. 

Quelle: Daniel Reinhardt / dpa

Marburg. Nein, mit dem Abstieg hat die Eintracht nichts mehr zu tun!? Diese Einschätzung vertreten nach den beiden Dreiern in Folge jede Menge Fußballexperten. Nach der Heimpleite gegen Freiburg, die ist gerade mal zwei Wochen her, fragten viele noch mitleidsvoll: „Oh je, was ist denn mit den Frankfurtern los?“ Das Spiel gegen Gladbach war - aus Sicht der Eintracht-Fans – ohne Frage eine außergewöhnlich gute taktische Leistung. Und das über 90 Minuten! Das gab's selten in dieser Saison. Da gibt es wieder guten Grund zur Hoffnung auf den Klassenerhalt. Doch der ist längst noch nicht gesichert. Nicht vergessen: Am Samstag treten die Adlerträger in Wolfsburg an, das gerade mal drei Punkte vom Relegationsplatz zur Champions League entfernt ist. Und dann kommt Angstgegner Mainz nach Frankfurt. Anschließend muss die Eintracht beim Champions-League-Anwärter Schalke antreten. Alles Duelle gegen Mannschaften, die nach höheren Weihen streben. Wenn man da nicht mit höchster Disziplin bei der Sache ist und Punkte holt, steht Gründonnerstag gegen Hannover wieder ein brisantes Abstiegsduell an.

Trainer Veh sollte die angeblich Unentbehrlichen, aber zurzeit angeschlagenen Schwegler und Meier auf der Bank lassen und mit der Elf beginnen, die zuletzt zwei Siege in Folge eingefahren hat. Das Kollektiv hat ohne die vermeintlichen Stars gute Leistungen gezeigt. Das lässt hoffen. Das Ensemble in der Autostadt ist zwar stark, aber nicht unbezwingbar.

von Hartmut Berge        

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