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Schwierige Mission

Eintracht - Hannover Schwierige Mission

Eins würde er heute anders machen, sagte Vorstandsboss Heribert Bruchhagen nach dem Abstieg der Eintracht vor fünf Jahren: Er würde nicht mehr so lange mit dem Trainerwechsel warten wie damals. Nach der Devise "Was gebe ich auf mein dummes Geschwätz von gestern", wurde die Entscheidung wieder sehr spät gefällt, hoffentlich nicht zu spät.  

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Carlos Zambrano ist zurück im Team. Für die einen ist er unverzichtbarer Abwehrchef, für die anderen ein ständiger Unruheherd in der Defensivabteilung der Eintracht.

Quelle: dpa

Marburg. Welches Video hat sich eigentlich Niko Kovac angeschaut, als er zu der Erkenntnis kam: So muss die Eintracht spielen, dann kann sie sich aus dem Abstiegssumpf befreien.

 Eine Aufzeichnung vom Sieg im UEFA-Pokal-Endspiel aus dem Jahr 1980? Wohl eher nicht. Gleichwohl musste der neue Frankfurter Trainer länger suchen, bis er ein Motivations-Video fand.

Vor fünf Monaten gewann die Eintracht ihr letzte Auswärtsspiel: 2:1 in Hannover. Und dann war da noch das 2:1 gegen Werder vor drei Monaten.

 Wenn man aus diesen beiden Partien die besten Szenen herausschneidet, wird daraus trotzdem nur ein Kurzfilm. Nur gegen Stuttgart und Köln – in der Vorrunde – lief's bei den Adlerträgern über 90 Minuten rund. Das ist zu wenig.

 Deshalb stellt sich die Frage: Worauf soll Kovac aufbauen? Er kann's nur mit unverbrauchtem Personal probieren und auf eine baldige Rückkehr von Torjäger Meier hoffen.

 Kovacs Mission ist um keinen Deut leichter als die von Christoph Daum vor fünf Jahren.

von Hartmut Berge    

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