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Ruhe bewahren!?

Eintracht : Schalke Ruhe bewahren!?

Schießt sich die Eintracht am Samstag gegen Schalke aus der Krise oder kommt jetzt erst die große Winter-Depression? Man mag's kaum glauben: Die Fans warten immer noch auf den ersten Heimsieg ihrer Adlerträger in der laufenden Bundesliga-Saison. Bei einer erneuten Niederlage droht das Ende des "Frankfurter Friedens".   

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Ergebnisfußball

Der Frankfurter Torwart Kevin Trapp hat lange nicht mehr den Matchwinner gegeben. Gegen Schalke wäre dazu die passende Gelegenheit.

Quelle: dpa

Marburg. Aus der Ergebniskrise ist eine Formkrise geworden. Das hat seine Gründe: Dem Frankfurter Spiel fehlt der Überraschungsmoment, etwa ein Dribbler, der auch mal in den Strafraum marschiert, selbst in der Lage ist, das Tor zu treffen oder den Ball zu den isolierten Stürmern durchstecken kann. Die offensiven Spitzen sind stumpf. Sie brillierten in der Vorrunde der Aufstiegssaison, wenn die Eintracht im Mittelfeld den Balle eroberte und nach vorne preschte. Für Konter ist inzwischen nur noch selten Raum, weil die Adlerträger meist in Ballbesitz sind. Die Gegner haben sich längst auf das Spiel der Eintracht eingestellt, es stört sie nicht, wenn die Frankfurter in Ballbesitz sind, Hauptsache sie sind weit genug weg vom Strafraum. Der Mannschaft fehlt es zurzeit vor allem an Selbstbewusstsein. Deshalb setzen viele auf die Rückkehr von Pirmin Schwegler. Von ihm wird erwartet, dass sich alleine seine Anwesenheit beruhigend auf die Mannschaft auswirkt. Ruhe wird derzeit auch im Verein gepredigt und von den Verantwortlichen vorgelebt. Letztlich hilft nur ein Sieg aus der Krise. Ob der ausgerechnet gegen die selbstbewussten Schalker gelingt, darf bezweifelt werden. Womöglich wird das Abstiegsgespenst die weihnachtliche Stimmung vermiesen.

von Hartmut Berge 

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