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Schalke : Eintracht Planungssicherheit

Im Falle eines Sieges im Freitagsspiel bei Schalke 04 kann die Eintracht getrost für die erste Liga planen und Sportdirektor Hübner den neuen Trainer vorstellen. Klappt's nicht mit den drei Punkten, dann liegen viele Planungen weiter auf Eis. 

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Carlos Zambrano hat nach einem grippalen Intermezzo zuletzt wieder trainiert und kann gegen Schalke auflaufen.

Quelle: dpa

Marburg. Die Aussichten auf den Klassenerhalt sind gut – nicht mehr und nicht weniger. Zwei Niederlagen der Eintracht in Folge und entsprechende Erfolge der Teams, die in der Tabelle zurzeit hinter den Adlerträgern stehen, dann wäre die SGE wieder in höchster Abstiegsgefahr. Deshalb sollte die Eintracht am Freitag auf Schalke tunlichst auf Sieg spielen. Das ist ohne Zweifel ein hohes Ziel, denn "04" will Vizemeister werden und vor allem Dortmund hinter sich lassen. Apropos Dortmund: Auftritte der Eintracht wie die in München und Dortmund, in denen man sich für "wichtigere" Spiele schonte, wollen wir Fans nicht mehr sehen. Jetzt geht's um die Wurst. Dass die Mannschaft auch oder gerade gegen spielstarke Gegner bestehen kann, hat sie gegen Gladbach, Wolfsburg und Mainz unter Beweis gestellt. Warum sollte das nicht auch auf Schalke klappen? Zwar fehlen mit Schwegler, Rode und Flum gleich drei Mittelfeld-Akteure, aber dann müssen halt andere zeigen, dass sie es wert sind, den Adler auf der Brust zu tragen. Bevor der Klassenerhalt nicht gesichert ist, sind Diskussionen über Abgänge, Zugänge oder Weiterverpflichtungen verfrüht. Damit Sportdirektor Bruno Hübner planen und vor allem den noch zu verpflichtenden Trainer darin einbinden kann, müssen schleunigst Punkte her, am besten gleich am Freitagabend auf Schalke.

von Hartmut Berge 

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