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Oh Veh!

Nürnberg - Eintracht Oh Veh!

Verliert die Eintracht am Sonntag in Nürnberg, dann rutscht sie auf Platz 14 ab. Bei einem Sieg kann man die nächsten Partien der "Englischen Woche" etwas entspannter angehen.   

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Marc Stendera, hier im Zweikampf mit Joel Matip (links), zählt zu den Hoffnungsträgern im Abstiegskampf, bewegen kann er aber nur etwas, wenn ihn Trainer Veh einsetzt.

Quelle: Frank Rumpenhorst, dpa

Die Eintracht ist in akuter Abstiegsgefahr. Das verdeutlicht nicht nur der Blick auf die Tabelle. Schaut man auf den Spielplan, dann wird einem angst und bange. Am Sonntag in Nürnberg, dann zu Hause gegen Gladbach, anschließend geh's zum wiedererstarkten VfL Wolfsburg. In der vergangenen Saison gewannen die Adlerträger diese Auswärtspartien. Doch damals war die Mannschaft in einer deutlich besseren Verfassung als jetzt. Trainer Veh ändert sehr oft die Spielweise, allerdings ohne großen Erfolg. Der Sieg gegen Stuttgart war glücklich, der Auftritt in Hamburg Fußball zum Abgewöhnen und das Desaster gegen Freiburg brachte die Erkenntnis, dass sich mit einer derart langsamen Defensivabteilung kein offensiver Fußball spielen lässt. In der Mannschaft schwindet das Selbstbewusstsein. Veh wirkt nicht so, als ob er Lösungen parat hätte. Er muss aufpassen, dass er mit der Eintracht nicht dort landet, wo er herkam: in der zweiten Liga. Wenn ihm in den nächsten drei Partien mit der Eintracht nicht mindestens ein Sieg gelingt, dann sitzt er womöglich schon vor Saisonende nicht mehr auf der Trainerbank.

von Hartmut Berge

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