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Novemberfrust

Hannover : Eintracht Novemberfrust

Im Hinblick auf das Spiel in Hannover hat Trainer Schaaf Schwerstarbeit zu verrichten. Wie überzeuge ich eine Mannschaft davon, dass sie Chancen auf einen Sieg hat, eine Mannschaft, die in der Defensive wie ein Hühnerhaufen wirkt und im Aufbauspiel unendlich viele Fehler macht?   

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Bamba Anderson war der beste Akteur der Eintracht bei der Heimpleite im Pokal gegen Gladbach. Ausgerechnet er ist angeschlagen. 

Quelle: imago/Jan Huebner

Marburg. Hätte am 23. April 2011 Gekas im Spiel gegen die Bayern das 2:0 geschossen, die Eintracht wäre nicht abgestiegen, denn dieser Sieg hätte die Mannschaft beflügelt. Hätte vor knapp zwei Wochen Ignjovski den eigenen Einwurf nicht einem gegnerischen Spieler vor die Füße geworfen, die Eintracht wäre womöglich in Paderborn als Sieger vom Platz gegangen. Mit dem erlangten Selbstbewusstsein hätte sie Stuttgart besiegt und vermutlich im Pokal auch gegen Gladbach besser ausgesehen. Aber das Selbstbewusstsein ist dahin. Spielerisch konnten die Adlerträger in dieser Saison selten überzeugen. Inzwischen fehlt es auch an anderen Tugenden, vor allem an Zweikampfstärke. Zudem ist das Defensi-Verhalten haarsträubend. Ich habe immer behauptet, so wie Rode die meiste Zeit in Frankfurt spielte, sei er ersetzbar, ist er auch, er wurde aber nicht ersetzt. Im Mittelfeld fehlt ein schneller, kampfstarker Mann, der auch mal die Fehler anderer ausbügelt und Konter verhindern kann. Von der Lücke, die Rechtsverteidiger Jung hinterlassen hat, wollen wir gar nicht reden. In Hannover müssen drei Punkte her, sonst droht ein düsterer November.

von Hartmut Berge

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