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Mit „Achilles“ in Sinsheim

Hoffenheim - Eintracht Mit „Achilles“ in Sinsheim

Roger Schmidt kommt nicht als neuer Trainer zur Eintracht. Das freut mich, denn ich denke, wer beim österreichischen Brause-Verein verwöhnt wurde, der hat bei den Spar-Adlern vom Main keine Chance. Wie wär's denn mit einem hungrigen Trainer aus der zweiten Reihe, der junge Spieler aufbaut und keine fertigen kaufen lässt? Aber widmen wir uns lieber dem aktuellen Coach: 

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Alexander Madlung (rechts) wird wohl heute wieder für die Eintracht verteidigen. Tobias Weis hingegen wird wieder zuschauen. Schade eigentlich, ein paar Beißer mehr in der Mannschaft täten dem Spiel der Frankfurter gut. 

Quelle: Daniel Reinhardt / dpa

Marburg. Ich bin überzeugt davon, dass Trainer Armin Veh in Sinsheim erneut Kapitän Schwegler von Beginn an auflaufen lässt und ich fürchte, dass er damit genauso baden geht wie in der Partie zu Hause gegen Hannover. Schwegler, der nicht gerade zu den schnellsten Adlern zählt, braucht völlige körperliche Fitness, um auch nur halbwegs vernünftig spielen zu können. Gegen „96“ haben viele Adlerträger schwach gespielt. Aber Schwegler war in zentraler Position vor der Abwehr die Achillesferse. Seine Auswechslung in der 32. Minute war vollkommen richtig, ja es war falsch, ihn überhaupt spielen zu lassen. Wo wir wieder beim Trainer sind: Der lässt den Schweizer, trotz enormer konditioneller Defizite, auflaufen und kritisiert nachher die Einstellung der Mannschaft. Das passt nicht. Veh ist nicht für den Abstiegskampf geeignet und Schwegler schon gar nicht. Wenn die Eintracht nicht – ohne die vermeintlichen Stars – jüngst in einem tollen Zwischenspurt wichtige Punkte eingefahren hätte, wäre sie hoffnungslos verloren. Außer Russ und Zambrano standen zuletzt keine Beißer auf dem Platz. Angesichts der zu befürchtenden Aufstellung müsste in Sinsheim ein Wunder geschehen, damit die Eintracht Punkte einfährt.

Es wird höchste Zeit für einen Schnitt, bekanntermaßen ohne Veh und wenn es sein muss auch ohne Schwegler. 

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