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"Lemminge" im Frankfurter Stadtwald

Eintracht : Hamburger SV "Lemminge" im Frankfurter Stadtwald

Beschreibt man das Verhältnis der Vereinsführung und der Spieler von Eintracht Frankfurt zu Trainer Armin Veh, dann kann man fast von Nibelungentreue sprechen. Fragt sich nur, ob allen die Lage bewusst ist, in der sich Mannschaft befindet?

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Nach Stuttgart ist der nächste Mitbewerber um den Klassenerhalt zu Gast in Frankfurt. Gegen den HSV müssen drei Punkte er.

Quelle: Fredrik von Erichsen / dpa

Marburg. Selbst im Falle einer Niederlage könnte die Eintracht Platz 15 halten, vorausgesetzt, Ingolstadt holt gegen Bremen mindestens einen Punkt. Das ist die gute Botschaft vor dem 22. Spieltag. Ansonsten gibt's nicht viel Positives zu berichten. Die Mannschaft hat im Defensivverhalten nichts dazugelernt.

Sie spielt in der Rückwärtsbewegung so planlos und verunsichert wie – unter Veh - in der Saison 2013/14. Das gilt auch, bis auf die Meier-Glücksmomente, für das Spiel nach vorne. Die Wintereinkäufe haben daran nichts geändert. Der Trainer habe die Probleme erkannt, hieß es unter der Woche. Aha!

Bei vielen Eintracht-Anhängern hat Veh keinen Kredit mehr. Womöglich gebe es weniger Zores, wenn er mit Eigengewächsen eine Mannschaft aufbauen würde und dort unten stünde.

Die ungewisse sportliche Zukunft lähmt den gesamten Club. Im Stadtwald wird hinter den Kulissen gemunkelt, der Trainer würde den Bettel hinschmeißen, wenn's gegen den HSV misslingt.

Die Verantwortlichen der SGE werden Veh jedenfalls so schnell nicht entlassen. Sie steuern eher lemminghaft auf den Abgrund zu.

von Hartmut Berge

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