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Ernüchterung

Eintracht : Schalke Ernüchterung

Sollte die Eintracht gegen Hertha siegen, bleibt die noch immer gute Stimmung in Frankfurt erhalten. Geht's schief, dann ist der erste Zores vorprogrammiert.

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Taktlos

Trainer Armin Veh hält zwar nichts vom Rotieren, muss nun aber wegen Verletzungen die Mannschaft umbauen.

Quelle: imago/Jan Huebner

Marburg. Trainer Veh erhielt für seine taktischen Finessen gegen Stuttgart und Köln verdientes Lob. Nur wenige monieren die dürftige Ausbeute aus den jüngsten Partien. Vom Rotieren hält der Coach nach eigenem Bekunden nichts. Dass er am Mittwoch mit Abraham den zweikampfstärksten Frankfurter des HSV-Spiels aus der Mannschaft rotierte, interessierte niemanden. Die Konsequenz: Sein Favorit Zambrano musste mit schmerzender Rippe ausgewechselt werden. Veh beraubte sich so der Möglichkeit, in der entscheidenden Phase der Partie einen weiteren Mann einwechseln zu können. Die Schwächsten aus dem Hamburg-Spiel ließ er allesamt wieder auflaufen, von denen überzeugte auf Schalke lediglich Stendera. Angesichts der allgemeinen Lobeshymnen auf die Frankfurter Leistung in Gelsenkirchen, ist die Aufstellung gegen Hertha wie in Stein gemeißelt. Veh muss aufpassen, dass das Spiel der SGE nicht genauso vorhersehbar wird wie seine Anfangself.

von Hartmut Berge 

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