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Meine Eintracht Ergebnisfußball
Sport Meine Eintracht Ergebnisfußball
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22:21 29.11.2013
Martin Lanig (rechts) und Marc-Oliver Kempf standen bei der Europa-League-Partie in Bordeaux im Fokus. Man darf gespannt sein, ob beide am Sonntag wieder auflaufen dürfen.    Quelle: Caroline Blumberg, dpa
Marburg

Na also, es geht doch! Die Eintracht hat die Zwischenrunde der Europa-League erreicht. Im Februar werden Hin- und Rückspiel ausgetragen. Dann können die Adler zeigen, was sie wirklich drauf haben. Wenn die Verletzten zurückkommen und Trainer Veh die Möglichkeit hat, die Mannschaft ordentlich auf die Rückrunde vorzubereiten, dann ist auch europäisch noch etwas zu reißen. Aber vorher müssen noch ein paar Punkte in der Bundesliga her. Veh ließ die zuletzt doch reichlich nervösen Spielkameraden in Bordeaux deutlich defensiver agieren als in der Bundesliga. Die Eintracht war bemüht, zeigte aber Schwächen im Spielaufbau. Letzteres ist freilich keine neue Erkenntnis. Bedenklich waren neben der hohen Fehlpassquote aber die vielen verlorenen Zweikämpfe. Das kann man sich am Sonntag in Hannover nicht leisten. Es sei denn die Eintracht steht wieder etwas tiefer als gewöhnlich und bietet deshalb wenig Platz für Konter. Das ist nicht gerade schön anzusehen, aber Ergebnisfußball ist in Frankfurt – zumindest bis zur Winterpause – oberstes Gebot.

Der Sieg an der Atlantikküste hat das Lächeln auf die Gesichter der Spieler zurück gezaubert. Und damit sollte auch das abhanden gekommene Selbstbewusstsein zurückgekehrt sein. Vor „96“ braucht die SGE keine Angst zu haben. Ein Sieg bei den Niedersachsen und die Frankfurter Bundesliga-Welt ist wieder in Ordnung.

von Hartmut Berge