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Meine Eintracht Borussenjagd, Teil 2
Sport Meine Eintracht Borussenjagd, Teil 2
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23:01 28.11.2014
Alexander Meier darf sich neuerdings wieder mehr auf dem Spielfeld bewegen. Der zuvor zum Stürmer degradierte Mittelfeldmann ist so weitaus gefährlicher.  Quelle: Kevin Kurek, dpa
Marburg

Die Borussia kommt! Ja und? Die eine Borussia hat sich an der Eintracht die Zähne ausgebissen, die andere ist nicht gerade bissiger. Gleichwohl hat Dortmund auf jeden Fall die teureren und auf dem Papier vermeintlich besseren Einzelspieler. Am Sonntag werden sie darauf hoffen, dass die Eintracht hoch steht und versucht, selbst das Spiel zu machen. Doch mit dem statischen Auftreten ist seit dem tollen Auftritt in Gladbach glücklicherweise Schluss. Trainer Schaaf hat das taktische Korsett von der Mannschaft genommen. Er lässt sie endlich das spielen, was sie kann und mag: Die Adlerträger attackieren wieder früh ihren Gegner. Der Coach hat damit auch dem Druck aus der Mannschaft nachgegeben. Hätte er jetzt nicht den Hebel umgelegt, er wäre Weihnachten wohl nicht mehr oberster Übungsleiter im Stadtwald gewesen. Die Mannschaft muss jetzt vielleicht mehr rennen als vorher, aber das macht sie gerne, vor allem läuft sie die Gegner schon vor deren Ballannahme an und nicht nur noch hinterher. Auch das Zuschauen macht seit Gladbach wieder Spaß. Rennen, kämpfen und in Ballbesitz zudem noch technisch feinen Fußball präsentieren. Eintracht-Herz, was willst Du mehr? Wie immer das Spiel gegen Dortmund ausgehen mag, die Adler sind jetzt auf einem guten Weg.

von Hartmut Berge