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Bauchgefühle

Mönchengladbach : Eintracht Bauchgefühle

Frankfurts neuer Trainer steht vor einer Herkules-Aufgabe. In den verbleibenden neun Partien muss die Mannschaft ordentlich Punkte sammeln. Siege müssen her. Wie wär's gleich mit einem Dreier am Samstag in Gladbach?

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Schwierige Mission

Bezeichnend für das Spiel der Eintracht in den vergangenen Wochen: Der gelernte Innenverteidiger Marco Russ hatte die besten Torchancen.

Quelle: Peter Steffen/dpa

Marburg. Bei der Verpflichtung von Niko Kovac als neuen Trainer hat die Eintracht-Führung die richtige Entscheidung getroffen, aber womöglich zu spät.

Denn angesichts des Restprogramms wird einem ganz schlecht. Der einzige Trost: Es kann eigentlich nur besser werden.

Vier Mitbewerber um den Klassenerhalt hat die Eintracht noch vor der Brust. Darüber hinaus heißen die Gegner Dortmund, Leverkusen, Bayern und Mönchengladbach.

Vier Spieltage vor Schluss gastiert zudem Mainz in Frankfurt. Die Rheinhessen haben noch Chancen auf die direkte Qualifikation für die Champions League.

Kovac scheint das wenig zu interessieren. Er will schleunigst die taktischen Defizite aufarbeiten , der Mannschaft mit der schwächsten Laufleistung aller Bundesligisten Beine machen und - bezüglich der Aufstellung - aus dem Bauch heraus entscheiden.

Bevor er seinen Bauch sprechen lässt, hat er Armin Vehs „Abstellkammer“ geöffnet. Für sechs bis acht Spieler, die keine Berücksichtigung mehr fanden, lohnt es sich jetzt wieder anzugreifen. Vielleicht macht sich der Konkurrenzdruck schon am Samstag in Gladbach positiv bemerkbar.

von Hartmut Berge

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