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Eintracht - Leverkusen Ausbilder gesucht

Für die Eintracht geht es im letzten Heimspiel um viel Geld: Etwa eine Million Euro würden in der Kasse fehlen, wenn die Adlerträger bis zum Saisonabschluss in der Tabelle ein paar Ränge nach unten rutschen würden. Für Leverkusen geht es mindestens um den 20 bis 25 fachen Betrag, um die Qualifikation für die Champions League.  

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Carlos Zambrano zählt zweifellos zu den wertvollsten Spielern der Eintracht. Mit ihm wollen die Adlerträger heute gegen Leverkusen drei Punkte einfahren. 

Quelle: dpa

Marburg. Es wäre eine große Überraschung, wenn die Eintracht Leverkusen in die Knie zwingen würde. In der Vergangenheit erlebte der geneigte Fußballfan selten große gemeinschaftliche Energie-Leistungen, wenn es am Ende der Saison um nichts mehr ging. Das war bei Ex-Trainer Funkel so, im ersten Jahr bei seinem Nachfolger Skibbe und auch bei Veh im Aufstiegsjahr. Soviel zur Schwarzmalerei. Es gibt aber auch gute Gründe dafür, dass die Zuschauer ein packendes Spiel erleben könnten: Veh will nicht mit einer Niederlage verabschiedet werden. Und Eintrachts neuer Trainer wird sehen, wer sich ins Zeug legt und wer nicht. Das wissen auch die Spieler. Die Aufstellung betreffend, wird’s gegen Leverkusen keine Überraschungen geben und gewiss auch keine Experimente. Die ganze Fan-Gemeinde wartet darauf, dass Sportdirektor Hübner die Katze aus dem Sack lässt und den Namen des neuen Eintracht-Coachs bekanntgibt. Aber vielleicht hat er gar keine Katze im Sack. Ginge es nach Vorstandsboss Bruchhagen, dann würde in der nächsten Saison ein ehemaliger Star-Kicker an der Seitenlinie stehen. Die Eintracht braucht aber einen hungrigen Trainer, der Gespür für Talente hat und sie als echter Ausbilder weiterbringt.

von Hartmut Berge

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