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Eintracht : Freiburg Aufgalopp

Die Bayern haben es am Freitag beim Auftakt der Bundesligasaison vorgemacht: Bis dahin fast unbekannte Nachwuchsspieler sind zu großen Leistungen imstande. Dass auch Frankfurts neuer Trainer Thomas Schaaf am Samstag gegen Freiburg diesen Weg gehen wird, darf bezweifelt werden. Mit Marc Stendera steht ihm ohnehin nur ein gesunder Youngster zur Verfügung. Die Mannschaft soll in Aufstellung und Taktik so spielen wie im Freundschaftskick gegen Mailand. Wenn das kein gutes Omen ist?   

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Nachwuchstalent Marc Stendera ist schnell, hat einen ordentlichen Zug zum Tor und passt somit ideal ins Spielsystem von Trainer Thomas Schaaf. Gegen Freiburg wird der Youngster allerdings zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen.

Quelle: dpa

Marburg. Endlich geht's wieder los! Die vergangenen Wochen waren für Eintracht-Fans nervig. Die Neuzugänge kamen nicht herbei, die Anhänger wurden nervös. Der Rest der Fußballwelt fing an zu spotten. Und dann gingen Aufsichtsratschef Bender die Gäule durch: Er kritisierte öffentlich Sportdirektor Hübner. Kurz darauf waren die wichtigsten Neuen da. Es folgte der Sieg im Freundschaftsspiel gegen Inter Mailand, und schon war alles bis dahin Schlechte wieder gut.

Trainer Schaaf will das Spiel der Eintracht schneller machen. Dazu braucht er flotte Spieler, auch in der Defensivabteilung. Für einige im Kader wird es richtig schwer. Von Insidern ist zu hören, Hübner habe zwei bis drei weitere Spieler an der Angel, die er bis Ende nächster Woche verpflichten möchte. Voraussetzung dafür ist aber, dass Spieler in gleicher Zahl den Verein verlassen. Es gibt also noch reichlich Diskussionsstoff in den nächsten Tagen. Ein Sieg gegen Freiburg würde vieles erleichtern: Die Fans würden ruhiger, der Sportdirektor stünde nicht mehr in der Schussbahn und Trainer Schaaf könnte in Ruhe an seinem neuen Spielsystem feilen. So soll es sein. Mein Tipp: 3:1.

von Hartmut Berge

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