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Alarmstufe Rot

Eintracht : Bremen Alarmstufe Rot

Sieben von neun Partien des 22. Spieltages sind vorüber. Die Eintracht ist nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz und drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Gegen Bremen muss am Sonntag gewonnen werden. Das setzt die Adlerträger mächtig unter Druck. Zum Glück hat Werder das gleiche Problem.     

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 Die Frankfurter Johannes Flum (links) und Stefan Aigner jubeln nach dem Tor zum 1:0 gegen Braunschweig. Am Sonntag gegen Bremen muss wieder ein Sieg her.

Quelle: Arne Dedert / dpa

Marburg. Was für ein verrücktes Spiel in Porto: Von Bangen über Enttäuschung bis zum finalen Jubel war alles dabei. Eintracht-Herz, was willst Du mehr? Im Rückspiel ein 0:0, 1:1 oder einen Sieg! Dann heißt nämlich der nächste Gegner Neapel.

In der ersten Halbzeit sah es zeitweise so aus, als ob die Eintracht sang und klanglos untergehen würde. Zuweilen fühlte man sich an das schreckliche Spiel in Dortmund erinnert.

Weder Aufstellung noch Taktik waren am vergangenen Samstag dazu geeignet, einem – zugegebenermaßen – qualitativ weit überlegenen Gegner in irgendeiner Weiße Paroli bieten zu können. Es gab jedenfalls keinen erkennbaren ernst zu nehmenden Versuch, in Dortmund etwas mitzunehmen. Nach dem 0:2 war ohnehin der Käse gegessen. Bei solchen Rückständen gab die Eintracht in dieser Saison auswärts ohnehin auf.

Außer am Donnerstag in Porto. Nach der Auswechslung von Rode kam plötzlich mehr Struktur ins Spiel. Die Adlerträger haben dann sogar eine Weile Fußball gespielt. Selbst dem eingefleischtesten Eintracht-Anhänger blieb aber nicht verborgen, dass fast jeder Porto-Spieler seinem Gegenüber in Ballsicherheit und Technik überlegen war. Das wundert einen nicht: Der Marktwert von Portos bestem Stürmer ist höher als der gesamte Jahresetat für den Frankfurter Profi-Kader. Kurzum: Das Weiterkommen ist nur mit viel Kampf, Laufbereitschaft und Leidenschaft zu schaffen. Das gilt auch für die Partie am Sonntag gegen Bremen. Die muss gewonnen werden, sonst sind die Stimmung und die Eintracht schnell wieder im Keller.

von Hartmut Berge 

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