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Hanfmann torpediert Kahlkes Hoffnung

Tennis: Marburg Open Hanfmann torpediert Kahlkes Hoffnung

Mit den Qualifikationsspielen für die heute beginnende Hauptrunde sind die Marburg Open am Wochenende gestartet.

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Yannick Hanfmann ließ bei den Marburg Open am Sonntag die Träume auf einen Einzug von Jannis Kahlke in die Hauptrunde platzen. Er gewann gegen den Argensteiner in drei Sätzen. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Auf der Anlage des TV Marburg fliegen wieder die Tennisbälle. Am Wochenende kämpften in einem wegen einiger Absagen auf 16 Spieler dezimiertem Qualifikanten-Feld um vier Plätze für die Hauptrunde. Der Argensteiner Jannis Kahlke gehörte zu den acht Pofis, die darauf hoffen durften. Denn Kahlke hatte am Samstag seinen Landsmann Peter Torebo mit 7:6 und 7:5 aus dem Rennen geworfen.

Marburg Open - Hanfmann. Foto: Thorsten Richter (thr)

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Gestern nun musste er gegen Jannick Hanfmann antreten, der ihm allerdings das Leben recht schwer machte. Im ersten Satz lief es für Kahlke noch nach Wunsch. Der Linkshänder brachte seinen Aufschlag bis zu Stande von 4:3 durch und schien nach einem Break zum 5:3 bereits deutlich auf der Siegerstraße, doch der recht cool agierende Hanfmann schaffte das Re-Break und glich dann zum 5:5 aus. Kahlke legte anschließend das 6:5 vor und holte sich im letzten Spiel über mehrfachen Einstand den Satz.

Lokalmatador muss die Segel streichen

Die etwa 200 Zuschauer fieberten mit Kahlke mit, als der im zweiten Durchgang seine Linie verlor, während Hanfmann immer druckvoller agierte, das Break im dritten Spiel schaffte und fortan den Satz dominierte. Kahlkes Widerstand war gebrochen, und der Satz war dahin.

Zum Matchgewinn servierte Hanfmann, nutzte recht konsequent die sich ihm bietenden Break-Möglichkeiten, hatte in den entscheidenden Phasen mehr Druck und Präzision in seinen Schlägen und sicherte sich das Match mit einem 6:3.

„Ich habe es selbst verbockt“, sagte der enttäuschte Kahlke und trauerte den vielen vergebenen Break-Chancen nach. „Ich bin noch zu wechselhaft mit meinen Leistungen in diesem Jahr“, haderte er mit sich, „ich bin nicht in der Lage gewesen, das umzusetzen, was ich mir vorgenommen hatte.“

Als nächstes spielt er ein Match für sein Regionalliga-Team RW Köln, ehe er die anstehenden Future-Turniere in Angriff nimmt.

Im ersten der vier Sonntagsspiele lieferten sich der Neuseeländer Artem Sitak und der Russe Alexey Vatutin einen spannenden Kampf, aus dem der Russe mit 6:3, 6:7 und 6:4 als Sieger hervorging. Vatutin hatte im zweiten Satz bereits zwei Matchbälle, ehe sich der nie aufsteckende Sitak über den Tiebreak noch den Satz holte. Der Schlussabschnitt verlief lange Zeit ausgeglichen. Aber Vatutin gelang das entscheidende Break zum Matchgewinn.

Auf beachtlichem Niveau verlief auch die Begegnung des Deutschen Steven Moneke mit dem athletischen Kroaten Kristijan Mesaros. Anfangs waren sich beide Spieler durchaus ebenbürtig.

Doch der physisch stärkere Kroate behauptete nach einem Break die Führung bis zum 6:3-Satzgewinn.

Im zweiten Satz leistete Moneke tapfer Gegenwehr, aber dem Kroaten genügte eine weiteres Break, um sich schließlich abermals mit 6:3 das Match zusichern.

Die rein deutsche Paarung zwischen Stefan Seifert und Constantin Christ sicherte sich Seifert nach anfänglich harten harter Gegenwehr von Christ in drei Sätzen mit 4:6, 7:5 und 6:0.

von Bodo Ganswindt

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