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Zweiter Platz ist in greifbarer Nähe

Basketball, Frauenbundesliga Zweiter Platz ist in greifbarer Nähe

In den verbleibenden drei Ligaspielen versuchen die Blue Dolphins, sich eine möglichst komfortable Ausgangsposition für die Playoffs der besten acht Teams zu verschaffen.

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Mit Maggie Skuballa (links) – hier im Zweikampf mit Fieke Ligthart von den Chemcats Chemnitz – werden die Blue Dolphins gegen die Rhein-Main Baskets spielen. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Mit dem Erreichen der Playoffs haben die Frauen des BC Pharmaserv Marburg ihr Soll eigentlich mehr als erfüllt. Denn zunächst galt es für das junge Team von Trainer Patrick Unger, den Klassenerhalt zu sichern. Nun besteht gar die Chance, nach höheren Zielen zu streben. Beim Blick auf die Tabelle wird deutlich, dass der Weg zu Platz zwei - an der Spitze thront uneinholbar der TSV Wasserburg - durchaus begehbar ist. Denn dort stehen die Rhein-Main Baskets, Marburgs Gegner am Sonntag. Mit 24 Punkten haben sie nur zwei Zähler mehr als die Blue Dolphins. Mit einem Sieg stünden die Marburgerinnen bei Punktgleichheit vor den Südhessinnen, da sie bereits das Hinspiel gewonnen haben und somit im direkten Vergleich die Nase vorn hätten.

Doch Head-Coach Unger rechnet mit einem starken Gegner, der die zuletzt erlittenen Niederlagen zu Hause gegen Halle und in Wasserburg und insbesondere die Heimpleite gegen Marburg vergessen machen möchte. „Die werden gegen uns besonders motiviert sein und versuchen, sich in einem besseren Licht zu präsentieren.“

Unger will mit seinen Schützlingen vor allem die Kreise der US-Amerikanerinnen Lauren Oosdyke, Alyssa Karel und Denise Beliveau stören sowie die Außenspielerinnen Nelli und Pia Dietrich in ihren Aktionsradien einschränken.

Dass dies ein schweres Unterfangen sein wird, weiß Unger nur zu gut. Doch er vertraut in das Vermögen seiner Spielerinnen, die nach zwischenzeitlichen Formschwankungen zu einer erstaunlichen Stabilität gefunden haben. „Wir wissen, was auf uns zukommt und werden kein Team unterschätzen, das trifft auch für die Rhein-Main Baskets zu“, betont Unger. Seine Spielerinnen hätten dies inzwischen verinnerlicht und seien von Beginn an hellwach. Dies sei auch beim souverän eingefahrenen Sieg beim USC Freiburg der Fall gewesen. „Überhaupt müssen und werden wir uns vor allem auf unser Spiel konzentrieren, das darauf ausgerichtet ist, sich aus einer aggressiven Verteidigung heraus Möglichkeiten zu leichten Punkten zu verschaffen.“

Ungers Spielerinnen sind momentan bis auf Laura Masek, die über Halsbeschwerden klagt, wohlauf. Bis zum Spiel am Sonntag, das unter dem Titel „Sparkassen-Game-Day“ firmiert, hat der Trainer sein Team noch in drei Trainingseinheiten zur Verfügung.

Dass die „Festung“ Marburg nur schwer einnehmbar ist, liegt auch daran, dass die Blue Dolphins durch ihre Fans stets einen unbedingten Rückhalt erfahren. „Wir setzen auch diesmal auf die Unterstützung unserer treuen Fans“, sagt Unger.

von Bodo Ganswindt

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