Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Zuversicht beim KTV vor dem finalen Wettkampf

Kunstturnen, Bundesliga Zuversicht beim KTV vor dem finalen Wettkampf

Noch ist die Abstiegsfrage in der Kunstturn-Bundesliga nicht geklärt. Einer der drei Vereine KTV Obere Lahn, TSV Monheim und KTG Heidelberg wird den Gang in die 2. Bundesliga antreten müssen.

Voriger Artikel
Sicaja setzt auf „frische“ Spieler
Nächster Artikel
„Blue Dolphins“ wollen Favoriten ärgern

Nick Klessing von der KTV Obere Lahn kommt gegen Wetzgau an den Ringen zum Einsatz, weil der erkrankte Jasper Vennemann ausfällt.

Quelle: Michael Hoffsteter

Biedenkopf. „Natürlich wollen wir gegen Wetzgau nicht verlieren“, sagt KTV-Trainer Albert Wiemers. Doch räumt er ein, dass der Tabellenfünfte über ein starkes Team verfügt, das mit vier Punkten auf der Habenseite bereits gesichertes Terrain erreicht hat und in Biedenkopf am Samstagabend (18 Uhr, Einlass 17 Uhr) befreit aufturnen kann.

In Monheim (7. Platz), Heidelberg (8.) und der KTV Obere Lahn (6.) rangieren drei Klubs mit jeweils zwei Punkten am Tabellenende – nur getrennt durch die Unterschiede bei den Gerätepunkten. Einen wird es am Ende erwischen.
Für die hiesige Kunstturnvereinigung schlägt am Samstag in der Halle der Lahntalschule somit die Stunde der Wahrheit. Im Falle eines Sieges – für die KTV die beste Variante – wäre für eine weitere Saison der Verbleib in der Bundesliga gesichert. Wie der Kampf der dahinter rangierenden Klubs, die pikanterweise im direkten Duell aufeinandertreffen, ausgeht, wäre somit unerheblich.

Bei einer nicht auszuschließenden Niederlage allerdings stellt sich die Situation etwas komplizierter dar: Sollten Monheim und Heidelberg sich mit einem Remis trennen, wäre der schlimmste Fall für die Wiemers-Schützlinge eingetreten. „Doch ein Unentschieden kommt höchst selten vor“, sagt der Trainer, ohne zu verschweigen, dass eben jene Teams im vergangenen Jahr im Aufstiegsfinale zur Bundesliga eben dieses Ergebnis hinbekommen hatten. Dies verhalf Monheim zum Aufstieg.

Jasper Vennemann fällt wegen Erkrankung aus

Dass schließlich beide Kontrahenten in die Elite-Liga aufrückten liegt darin begründet, dass das Mitteldeutsche Turnteam – ein Zusammenschluss von Halle und Chemnitz – seine Mannschaft zurück­gezogen hatte.
Verlieren Heidelberg und die KTV, dann spräche das günstigere Geräteverhältnis für die Hessen.

Sollte Monheim das bessere Ende für sich haben und die KTV gegen Wetzgau scheitern, dann wird es komplizierter. Die Anzahl der gewonnenen Geräte würde dann herangezogen werden. Im ungünstigsten Falle müsste der direkte Vergleich zwischen beiden Teams als finales Kriterium bemüht werden.

Doch bei aller Spekulation muss zunächst erst einmal geturnt werden. Wiemers muss allerdings auf den Einsatz von Jasper Vennemann verzichten, der an einer fiebrigen Mandelentzündung laboriert. „Jasper ist ein sicherer Ringeturner“, sagt Wiemers, „für ihn wird Nick Klessing einspringen.“ Ansonsten hat er alle Athleten bis auf den Langzeitverletzten Jakob Paulicks zur Verfügung.

Wiemers und seine Turner setzen auf die Unterstützung der treuen Fans aus der Region: „Sie stehen hinter uns und sind quasi unser fünfter Mann.“ Es überwiegt im KTV-Lager offenbar die Zuversicht, den Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen zu können.

von Bodo Ganswindt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?