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Zum Auftakt gibt es ein Wiedersehen

Fußball-Hessenliga Zum Auftakt gibt es ein Wiedersehen

64 Tage nach dem letzten Saisonspiel beginnt für Eintracht Stadtallendorf am Samstag die neue Hessenliga-Runde, in der die Ostkreisler die Reise zunächst ins Stadion Beetwiese nach Allendorf/Eder führt.

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Stadtallendorfs Kevin Bartheld (links) kämpft beim Sparkassen-Versicherungs-Cup in Bauerbach gegen Erksdorfs Eduard Bulach. Foto: Marcello Di Cicco

Stadtallendorf. „Wir sind die, die alle zwei Jahre hier wieder dabei sind“, hatte Ederberglands Sportlicher Leiter Horst Kziuk Anfang Juli bei der Vorstellungsrunde der Aufsteiger anlässlich der Vorrundenbesprechung gesagt und dafür viele Lacher geerntet.

Die „Fahrstuhlmannschaft“, die über die Aufstiegsrunde den Sprung in Hessens höchste Spielklasse geschafft hat, empfängt den arrivierten Hessenligisten vom Herrenwald - morgen und in drei Wochen. Dann steht nämlich bereits das Rückspiel an. „Wir sind gut vorbereitet“, meint Stadtallendorfs Neuzugang Daniel Vier, der nicht nur vor der Aufstiegseuphorie der Spielgemeinschaft aus Allendorf/Eder und Battenberg warnt: „Wir haben eine junge Mannschaft, die in der Vorbereitung Fehler gemacht hat. Das dürfen wir uns in der Liga nicht erlauben.“

Haben den FCE in Robin Wissemann (OSC Vellmar), Sadettin Taskiran und Carlos Arsenio (beide VfB Wetter) drei Spieler verlassen, so haben sich dem Team um Trainer Vladimir Kovacevic 15 neue Akteure angeschlossen - darunter unter anderem Max Graf-Henn (SSV Bottenhorn), Cedric Löwer (SF BG Marburg, A-Jugend) und „Königstransfer“ Masih Saighani, der bis zuletzt noch für Stadtallendorf die Schuhe schnürte.

„Masih war ein absoluter Wunschspieler. Von seiner Sorte hätte ich gern noch ein, zwei Spieler gehabt. Dies ließ sich aber nicht realisieren“, verrät Kovacevic, der den afghanischen Nationalspieler noch aus gemeinsamen Zeiten beim VfB Marburg kennt. „Ich mag seine Art - auch die, wie er Fußball spielt“, gesteht der FCE-Trainer.

Zum Auftakt erwartet Kovacevic „eine Spitzenmannschaft, die hoch presst“. „Wir sind sicher nur Außenseiter, haben aber Lust auf die Hessenliga - auch wenn wir wissen, dass es für uns von Beginn an um den Klassenerhalt gehen wird. Wir werden uns aber sicher nicht jedes Spiel hinten reinstellen“, sagt der FCE-Coach, der einen freundschaftlichen Umgang zu seinem Stadtallendorfer Trainerkollegen Dragan Sicaja pflegt, der genau wie Kovacevic DFB-Stützpunkttrainer ist.

Wenngleich Sicaja weiß, dass Ederbergland allein aufgrund des Einzugsgebietes „vielleicht etwas Qualität fehlt“, warnt der Kroate: „Die Mannschaft spielt praktisch wie vor zwei Jahren zusammen. Diese Konstanz spricht für den Verein. Die Jungs, die morgen spielen, werden sich sicher präsentieren wollen.“

Bei Kontern, aber insbesondere bei ruhenden Bällen, sei höchste Vorsicht geboten - allein schon wegen des kopfballstarken Masih Saighani, den Sicaja als „Sechser“ oder Innenverteidiger erwartet. „Das wird aber nicht entscheidend sein. Ich freue mich für Masih, dass er diesen Weg für sich gefunden hat“, sagt Sicaja über seinen ehemaligen Schützling.

Apropos Schützling: Auszufallen droht bei der Eintracht Mittelfeldspieler Kevin Bartheld, der wegen Knieproblemen bei der Endrunde in Bauerbach und unter der Woche beim Pokalsieg gegen Cölbe fehlte. „Kevin solle zehn Tage pausieren. Wir werden nach dem Abschlusstraining entscheiden, ob es bei ihm geht, aber sicher nichts riskieren“, sagt Sicaja.

Aufseiten der Gastgeber sind die Einsätze des erkrankten Felix Nolte und des angeschlagenen Sascha von Drach fraglich. „Dazu kommen noch ein paar kleinere Wehwehchen“, könnte es laut Kovacevic noch weitere Ausfälle geben

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Hessenliga, 1. Spieltag: FC Bayern Alzenau - Sportfreunde Seligenstadt, Kelsterbach - SC Hessen Dreieich (beide heute, 19 Uhr), Viktoria Urberach - KSV Baunatal, FC Ederbergland - Eintracht Stadtallendorf (in Allendorf/Eder), RW Darmstadt - SC Viktoria Griesheim, FSC Lohfelden - OSC Vellmar (alle Sa., 15 Uhr), SV Steinbach - SV RW Hadamar (Sa., 16.30 Uhr), TSV Lehnerz - SC Borussia Fulda (Sa., 17.30 Uhr).

von Marcello Di Cicco

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