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„Wir müssen hart verteidigen“

Basketball, Bundesliga Frauen „Wir müssen hart verteidigen“

Platz zwei ist nach der 83:86-Niederlage gegen Saarlouis weg. Nun gilt es für den BC Pharmaserv Marburg, morgen beim Mitkonkurrenten um Rang drei in Herne zu punkten.

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Julia Gaudermann (rechts, gegen Lea Mersch) ist diesen Samstag mit dem BC Pharmaserv Marburg im Rückspiel in Herne gefordert. Foto: Miriam Prüßner

Quelle: Miriam Prüßner

Marburg. Fast hätten es die „Dolphins“ am vergangenen Samstag gegen die Royals aus Saarlouis noch in die Verlängerung geschafft, doch beim letzten Dreier-Versuch von Tonisha Baker fehlten Zentimeter zum Ausgleich, den sich die Schützlinge von Trainer Patrick Unger gegen den Tabellenzweiten verdient gehabt hätten.

„Saarlouis hat ein bisschen gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Wir haben es aber nicht geschafft, über 40 Minuten eng genug draufzugehen. Deshalb war Saarlouis unterm Strich ein Stück besser als wir. Gegen jeden anderen Gegner aber wäre es nicht so ausgegangen“, analysierte Unger, der aus der Partie „Positives wie Negatives“ mitgenommen hat. Am wichtigsten war für den 33-Jährigen die Erkenntnis: „Wir müssen besser und früher rotieren, wenn wir gegen die Spitzenmannschaften mithalten wollen.“

Das nächste Spitzenteam wartet bereits diesen Samstag (18 Uhr) auf die Marburgerinnen. „Herne hat mehr Nationalspielerinnen im Team als jede andere Bundesliga-Mannschaft und müsste vom Kader her noch vor Saarlouis stehen“, betont Patrick Unger. Zudem hat sich Herne in den vergangenen Wochen noch einmal verstärkt.

Die 1,95 Meter große Nationalspielerin Katharina Fikiel kam über den deutschen Abonnementsmeister TSV Wasserburg und Polen, die US-Amerikanerin Whitney Boddie ersetzt auf der Guard-Position ihre Landsfrau Quenice Davis, die den Verein auf eigenen Wunsch verließ. In Kristie Bellock, Yolanda Jones, Alexis Harris (alle USA), Kata Takács (Österreich) und Radostina Slavova-Naneva (Bulgarien) sowie den deutschen Nationalspielerinnen Sonja Greinacher und Lea Mersch stehen TC-Headcoach Marek Piotrowski eine Reihe weiterer hochkarätiger Spielerinnen zur Verfügung. „Selbst Hernes deutsche Ergänzungsspielerinnen spielen in den deutschen U-Nationalteams“, zeigt sich Unger von der Stärke des Herner Kaders beeindruckt.

Im Hinspiel boten sich beide Teams in der kleinen Gaßmann-Halle dennoch lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe, das die „Dolphins“ lediglich aufgrund eines schwächeren zweiten Viertels mit 62:70 verloren.

„Wir müssen versuchen, von Beginn an hart zu verteidigen, gut in die Rebounds zu gehen und Hernes Fast-Breaks stoppen“, sieht Unger ein Rezept, um mit einer Revanche die Chance auf Platz drei oder vier zu erhalten. Dafür steht ihm am Samstag der komplette Kader zur Verfügung.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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