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Winkler hat keine Wunschliste mehr

Fußball-Verbandsliga Winkler hat keine Wunschliste mehr

Im ersten Heimspiel der Saison bekommt es der FV Breidenbach am Sonntag (15 Uhr) mit dem Tabellenneunten der Vorsaison zu tun: dem FV Biebrich.

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Breidenbachs Josip Katic (links) – hier auf einem Archivfoto im Ligaspiel gegen Dietkirchens Marco Müller – wird am Sonntag gegen Biebrich aller Voraussicht nach auflaufen können.

Quelle: Michael Hoffsteter

Breidenbach. 3:1 gegen die DJK Flörsheim: Nicht nur die Liga-Rückkehr ist Frank Winkler mit diesem Ergebnis geglückt. Vor allem freut sich der Breidenbacher Trainer darüber, „dass uns der Saisonauftakt gelungen ist“, sagt der Wetteraner, der zu bedenken gibt, dass „es nicht unbedingt eine dankbare Aufgabe ist, bei einem Liga-Neuling zu starten“.

Kein Neuling, sondern ein Team, das seit mehr als zehn Jahren ununterbrochen in der zweithöchsten hessischen Amateurspielklasse vertreten ist, ist am Sonntag zu Gast im Gunterstalstadion.

„Ich kenne noch den ein oder anderen Biebricher Spieler aus der Zeit, als ich hier schon einmal Trainer war. Biebrich ist immer spielstark gewesen. Ich erwarte einen harten Brocken. Uns könnte etwas in die Karten spielen, dass Biebrich zum Auftakt verloren hat und so jetzt schon etwas unter Druck steht“, meint Winkler.

In die Karten könnte den Hinterländern auch spielen, dass Athanasios Nakos, einer von fünf Neuzugängen beim Wiesbadener Stadtteil-Klub, eine­ Rotsperre absitzen muss. Doch auch der FVB-Übungsleiter bangt noch um einige seiner Schützlinge. Josip Katic dürfte nach seinen ausgestandenen muskulären Problemen wieder dabei sein. Janick Wagner, den ebenfalls muskuläre Probleme plagen, ist wohl ebenfalls an Bord. Bei Offensivkraft Robin Bögel heiße es: abwarten.

Nicht zuletzt, weil Neuzugang Jannik Jung nach seiner Verletzung an der Patellasehne heute wieder ins Training einsteigt, sieht Winkler keinen Bedarf, bis zum Ende der Wechselperiode noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden. „Wenn Janik wieder dabei ist, haben wir 16 Feldspieler. Dazu kommen noch zwei, drei Spieler aus der zweiten Mannschaft. Die Leistungsdichte ist sehr groß. Das reicht mir“, sagt der 51-Jährige.

Zufrieden ist Winkler, dass sich das neue System mit zwei Spitzen in Flörsheim bewährt hat, wenngleich es noch „ausbaufähig“ ist. „Was wir noch besser machen können, ist, dass wir die Räume hinter dem Ball noch enger machen müssen, um früher ins Gegenpressing zu kommen“, fordert der FVB-Trainer.

von Marcello Di Cicco

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