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Wiemers muss um Alaska zittern

Freeride World Tour Wiemers muss um Alaska zittern

Dem 13. Platz zum Auftakt der Freeride World Tour in Andorra ließ Felix Wiemers beim zweiten Wettkampf der Extremskifahrer im französischen Chamonix Rang 15 folgen. Diesen 15. Platz nimmt der Extremskifahrer aus Biedenkopf auch in der Gesamtwertung ein.

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Waghalsige Manöver gehören beim Freeriden dazu. In Chamonix konnte Felix Wiemers auf der selbst ausgedachten Linie nicht das zeigen, was er sich vorgenommen hatte.

Quelle: Maxime Schmid

Chamonix. Zufrieden ist der 27-Jährige mit dem bisherigen Saisonverlauf nach zwei Stationen nicht. „Die Saison ist bisher schlecht gelaufen“, sagt Wiemers selbstkritisch. „Gerade in Chamonix war es ärgerlich. Der Lauf hat nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe.“

Bei wechselhaften Schneeverhältnissen hatte der Biedenkopfer langsamer fahren müssen, als er es sich nach der Besichtigung mit Fernglas und Kamera vom gegenüberliegenden Hang vorgenommen hatte. So ließ er den geplanten Rückwärtssalto (Backflip) aus und zeigte einen geraden Sprung. Alles in allem solide, aber eben nicht mehr. Die Wertungsrichter vergaben 65,33 Punkte.

Eigentlich hatte sich Wiemers eine bessere Ausgangsposition verschaffen wollen. Denn nur die 16 Besten im Gesamtklassement qualifizieren sich nach der dritten Station (6. März im österreichischen Fieberbrunn) für Alaska. Und nur die besten zwölf Fahrer sind dann noch beim finalen Showdown im schweizerischen Verbier dabei.

Der 27-Jährige will in Fieberbrunn mehr riskieren

Erst einmal gilt es nun, nach Fieberbrunn überhaupt noch dabei zu sein. „In den ersten beiden Wettkämpfen habe ich versucht, schlau zu fahren. Jetzt muss ich 100 Prozent angreifen“, will Felix Wiemers ins Risiko gehen.

Eine Situation, mit der der 27-Jährige aber umgehen kann, wie ein Blick auf die Vorsaison zeigt. Damals wurde Wiemers in den Kitzbüheler Alpen Dritter, startete bis ins Finale in Verbier durch und wurde im Gesamtklassement Elfter.

In Führung liegt derzeit der Kanadier Logan Pehota, der in Chamonix mit 86,66 Punkten Zweiter wurde. In Frankreich gewann der Lokalmatador Loïc Collomb-Patton (89,33), den dritten Platz belegte der Österreicher Fabio Studer (85,00). Der zweite Deutsche, Benedikt Mayr, schob sich mit seinem vierten Platz (83,33) in der Gesamtwertung auf Rang zehn vor.

von Holger Schmidt

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