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Wetter lässt Chancen fahrlässig liegen

Fußball-Verbandsliga Wetter lässt Chancen fahrlässig liegen

Stark angefangen, dann eingeschlafen und letztlich viel zu spät aufgewacht: Das 1:1 gegen den FSV Braunfels stand sinnbildlich für die Leistungen der vergangenen Wochen des VfB Wetter.

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Wetters Serkan Erdem (Mitte) umkurvt Braunfels-Keeper Fabian Engelhard und schiebt zum 1:0 ein.

Quelle: Michael Hoffsteter

Wetter. Am Ende fehlte der Mannschaft von Trainer Steffen Schäfer vor allem etwas Glück. Teammanager Jürgen Koch war dennoch zufrieden. „Wir haben sehr gut angefangen und zum Schluss nochmal die zweite Luft bekommen. Wenn man solche Chancen, wie wir sie hatten, aber nicht nutzt, hat man auch nicht verdient zu gewinnen“, bilanzierte er.

In einem guten Verbandsligaspiel waren die Gastgeber von Beginn an spielbestimmend und verbuchten durch einen Kopfball von Jens Borawski ihre erste Chance (6.).

Diehl mehrfach gefordert

Die Führung fiel aber unter freundlicher Mithilfe der Braunfelser Marco Fabrizio und Yannic Sidorenko, deren verunglückten Pass Serkan Erdem abfing und FSV-Schlussmann Fabien Engelhard umkurvte (17.). „Ab der 25. Minute hat das Braunfels aber hervorragend gemacht. Ab dann war es ein Spiel auf Augenhöhe“, lobte Koch den Gegner, der nun auch gefährlich vor dem Tor des guten Wetteraner Torhüters Paul Diehl in Erscheinung trat. Zunächst setzte aber Lukas Müller einen Volleyschuss über das Tor (27.).

Wenig später schossen die Gäste erst nach einem vermeintlichen Foul an Borawski über das Tor (30.), dann lenkte Diehl einen Schuss von Mahyar Aliakbari über die Torlatte (35.). Auch ein Schuss von Simon Schmidt verfehlte das Wetteraner Tor nur knapp (36.). Die letzte Szene gehörte ebenfalls den Gästen. Diehl parierte aber auch den Schuss von Robin Fürbeth (41.).

Auch im zweiten Durchgang kam Braunfels immer stärker auf und drängte die Gastgeber weit in deren Hälfte zurück. Marcel Seipp traf nach Vorlage von Patrick Jung aber nur den Innenpfosten (53.). Wenig später hatte Erdem nach Zuspiel von Papa Yaw Afriyie sogar die Möglichkeit für Wetter zu erhöhen, scheiterte aber freistehend an FSV-Keeper Engelhard (60.). Die Rache folgte prompt. FSV-Kapitän Jung war nach einem Eckball völlig frei und traf per Kopf zum mittlerweile verdienten Ausgleich (62.).

Braunfels hat mehr vom Spiel

Braunfels blieb spielbestimmend, die besseren Chancen verzeichnete aber der VfB. Erdem (77.) und der eingewechselte Carlos Arsenio (90.+3) ließen sehr gute Möglichkeiten aber fahrlässig liegen.

„Insgesamt kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben über 90 Minuten das Tempo gehalten, haben gekämpft und sind gelaufen“, sagte Koch nach der Partie. „Im Endeffekt braucht sich aber keiner zu beschweren. Braunfels hat nicht aufgesteckt. Das geht so in Ordnung“, sagte er.

von Tobias Kunz

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