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Wetter ist in Schwanheim chancenlos

Fußball-Verbandsliga Wetter ist in Schwanheim chancenlos

Das war eine ordentliche Packung für den VfB Wetter bei Germania Schwanheim in der Verbandsliga Mitte. Und verdient war die Niederlage noch dazu.

Schwanheim. „Man muss so fair sein: Die waren einfach gut“, fasste VfB-Teammanager Jürgen Koch das Geschehen zusammen. Das Endergebnis von 4:1 (2:0) habe den Spielanteilen entsprochen, denn: „Wir hatten keinen guten Tag, der Gegner einen überragenden. Das war eine der stärksten Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison gespielt haben.“

Torwart Diehl verhindert einen höheren Rückstand

Von Beginn an ließ Schwanheim die Gäste nicht ins Spiel kommen und störte den Aufbau früh. Die Gastgeber präsentierten sich lauffreudiger als Wetter und nutzten die erste Gelegenheit zur Führung. Als der VfB die Räume nicht zu bekam, war Vladimir Bogdanovic zum 1:0 zur Stelle (10.). Bahri Eyuep erhöhte vor der Pause auf 2:0 (38.). Allerdings: Da hätte Schwanheim sogar schon vier oder fünf Treffer erzielt haben können. Doch ein gut aufgelegter Paul Diehl im Kasten Wetters verhinderte einen höheren Rückstand.

In der zweiten Hälfte ging es zunächst genauso weiter wie im ersten Durchgang. Das dritte Tor durch Fabian Pfeifer war die logische Konsequenz (50.). „Nach dem 3:0 waren wir ebenbürtig“, sagte Koch.

Papa Yaw Afriyie verkürzte auf 1:3 (65.), und der eingewechselte Janik Schwarz hatte sogar die Chance auf den Anschlusstreffer. „Aber das wäre auch nicht verdient gewesen“, räumte Koch ein. „Schwanheim war uns in allen Belangen überlegen.“

Stattdessen fing sich Wetter einen Konter zum 4:1, erneut war Pfeifer erfolgreich. Damit war die Partie endgültig entschieden.

Koch: „Wir kriegen die PS nicht auf die Straße“

Für Koch heißt es nun: „Mund abputzen, weitermachen.“ Nächsten Sonntag geht es für Wetter zum Tabellenvierten nach Dietkirchen. Punkte wären wichtig, um den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld nicht zu verlieren. „Es deutet sich eine Zweiklassengesellschaft an. Wir wären gerne auf den Zug nach oben aufgesprungen“, so Koch. Das gelang nicht, sodass der VfB den Blick erst einmal nach unten richten und zusehen muss, bis zur Winterpause noch den einen oder anderen Punkt zu holen. „Wir haben die Klasse, um die Klasse zu halten“, ist Jürgen Koch überzeugt. Allerdings weiß der Teammanager auch um das derzeitige Manko: „Wir kriegen die PS nicht auf die Straße.“

Germania Schwanheim - VfB Wetter 4:1 (2:0).

Tore: 1:0 Vladimir Bogdanovic (10.), 2:0 Bahri Eyuep (38.), 3:0 Fabian Pfeifer (50.), 3:1 Papa Yaw Afriyie (65.), 4:1 Pfeifer (73.).

Germania Schwanheim: Begher - Müller (85. Erroubijou), Mbenoun, Mimi, Derevenko - Mitsiou, Schlee, Bogdanovic, Pfeifer, Eyuep (74. Susic) - Tekin (78. Radtke).

VfB Wetter: Diehl - Langhoff, Brössel, Borwaski, Moreno, Prior (46. Schwarz) - Ehm, Braun (46. Oklitschek), Arsenio (55. Giuda) - Erdem, Afriyie.

Schiedsrichter: David Wegmann (Darmstadt). Zuschauer: 70.

von Holger Schmidt

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