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Wasserburg erwartet "heißen Kampf"

Basketball-Bundesliga, Playoff-Halbfinale Wasserburg erwartet "heißen Kampf"

Der BC Pharmaserv Marburg trifft am Sonntag in Wasserburg in der Playoff-Runde der besten vier Teams auf den amtierende Deutschen Meister. Wer zuerst zwei von maximal drei Spielen gewinnt, steht im Finale.

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BC Marburgs Patricia Benet (links) dribbelt gegen die verteidigenden Svenja Brunckhorst vom TSV Wasserburg.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Der TSV Wasserburg ist in Deutschland seit Jahren das Maß der Dinge im Frauenbasketball. Der Kader von Trainer Georg Eichler ist gespickt mit erstklassigen Athletinnen aus vielen Ländern. Die wenigsten Spielerinnen kommen aus Deutschland, aber die sind immer Mitglieder der Nationalmannschaft.

Nun hat der bisherige Verlauf der Playoffs der besten acht Mannschaften dazu geführt, dass sich einmal die Wege der Blue Dolphins aus Marburg und des TSV Wasserburg kreuzen. Am Sonntag um 16 Uhr erfolgt der Auftakt der mindestens zwei Spiele in der Serie „Best of three“. Marburg ist frei jeglicher Favoritenbürde und könnte eigentlich entspannt aufspielen.

Das weiß auch Wasserburgs Head-Coach Georg Eichler. Gleichwohl nimmt er für seine Schützlinge die Favoritenrolle an. „Wir haben im Viertelfinale nur zwei Spiele gebraucht. Die anschließende Pause hat meinen Spielerinnen gutgetan“, sagt er, „ Verletzungen und Krankheiten sind auskuriert. Wir sind ausgeruht und haben uns auf die bevorstehende Aufgabe gegen die Marburgerinnen akribisch vorbereitet.“

Sein Ziel sei es, auch das Halbfinale mit zwei Siegen zu beenden. „Gleichwohl sind wir nicht etwa arrogant, wir haben viel Respekt vor dem Gegner, sind aber auch selbstbewusst.“

Er stelle sich auf einen „heißen Kampf“ ein, zumal die Marburgerinnen nach den zwei Siegen gegen Keltern reichlich Aufwind erfahren hätten. „Keltern ist ein sehr starker Gegner, gegen den man nicht so ohne Weiteres gewinnt. Wir werden uns also in Acht nehmen müssen“, betont er. Einiges hänge von der jeweiligen mentalen Stärke der Kontrahentinnen ab. „Die ist momentan bei den Marburgerinnen groß, aber bei uns auch.“

von Bodo Ganswindt

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